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2 (1831)
Entstehung
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gehörigen großen Vierfüßer dennoch, wenn auch nicht in ei-nem kalten Clima, wie eS jetzt am Eismeer herrscht, doch ineinem gemäßigten und kühleren, als heut zu Tage die Äqua-torialgegenden sind, fortkommcn konnten. Für diese Annahmesprechen die übrigen, im Diluvialland gefundenen vegetabili-schen Neste, Coniseren, also Nadelhölzer, Eichen- und andereLaubhölzer, denen der Jetztzeit verwandt; lauter Baume dernördlichen Negion, welche in den warmen Himmelsstrichenerst bei beträchtlicher Erhebung über dem Meere, auf demRücken hoher, bis in die Schnceregion reichender Gebirge ge-deihen. Für eine solche Annahme, daß jene Thiere in einemgemäßigten, immer aber wärmeren Clima, als gegenwärtigunsere Breiten darbietcn, lebten, spricht auch, daß der Ele-phant der Vorwclt, so wie das Rhinozeros, wie wir nach deneingefrorncn, noch mit Haut bedeckten Individuen wissen, miteiner krausen, röthlichen Wolle bedeckt waren, ja daß derElephant noch außerdem steife, lange, schwarze Haare amHals hatte, welche eine Mähne bildeten. Mit dieser Bede-ckung konnten sie allerdings einem rauheren Clima trotzen, kei-neswegs aber hätten sie, wie selbst Cuvier cinmahl annimmt,in den Polarregionen leben können, wenn diese damals schon,wie jetzt/mit ewigem Eise bedeckt gewesen wären; denn hierhätten sie unmöglich die nöthige Nahrung finden können, wojetzt nur in den kurzen Sommermonaten einige Gräser undMoose gedeihen und drei Vicrtheile des Jahres die Vegetationfast ganz erloschen ist. Für ein mehr gemäßigtes Clima sprichtauch die Verbindung nördlicher und südlicher Thiere im Diluvium,so z. B. von Rhinozeros und Nennthicr, von Vielfraß undHyäne, von Lagomys und Tiger. Wenn daher auch zwei-felhaft bleiben muß, ob der Norden der Erde damals einwirklich heißes, tropisches Clima gehabt habe, oder ein mehrgemäßigtes, so scheint doch so viel gewiß, daß ein gleich-mäßiges Clima über den ganzen Erdball herrschte. Hiesiirspricht die außerordentliche Verbreitung mehrerer antediluvia-nischen Thicrarten. Das Mammuth lebte in Kamtschadka,wie in Mexico, die beiden Niesenfaulthiere in Paraguay, wiein Nordamerika. Jetzt finden wir, daß bestimmte Thiere an