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poldt's Versuche die große Assimilationskraft der Atmosphäre,LaS Streben derselben, das Gleichgewicht ihrer Vestaudtheilez„ erhalten, so daß Gaöarten in ziemlich kleinen Raumenausgegosscu, schon in wenig Minuten so verschwinden, daß siemittelst des Eudiometers nicht mehr zu entdecken sind.
Wenn Electricität, Feuchtigkeit, Temperatur u. si w. aller-dings einigen Einfluß auf Epidemien und Contagien haben, soist dieser jedoch bei weitem nicht so bedeutend, als man gemeinig-lich glaubt. Die in Sumpfatmosphären vorkomnienden unddaian gebundenen Krankheiten deuten darauf hin, daß dieselbeneine cigenthümliche, unserer Wahrnehmung aber entzogene,bis jetzt nicht nachweisbare Beschaffenheit haben.
Es scheint, daß es auf unserer Erde gcwiße Gegendengibt, welche vorzugsweise den Ausgangspunkt von großenepidemisch-contagwsen Krankheiten darstellen. Diese scheinenzweierlei Art zu sein, nemlich ausgedehnte Saudflächcn,Wüsten, und Deltalander - oder diesen verwandte großeSumpfgegenden, und ähnliche mit stark fluchendem Mee.nas-ser umspühlte Küsten. Finden sich beide Bildungen beisam-men^ so sind sie um so mehr geneigt mörderische Seuchenhcrvorzurufeu. Vielleicht bedingt noch eine dritte Beschaffen-heit die Entstehung ähnlicher Krankheiten; es gibt nemlicheinige Hochebenen im alten und neuen Continent, die derAusgangspunkt verheerender oder weit verbreiteter Epide-mien gewesen sind.
Von Gegenden solcher Art gingen die meisten welthisto-rischen Krankheiten aus; hier erzeugen sich Eantagien undesistiren zum Thcil ungetilgt. Es scheint also, daß dieseHeerde eine spezifische Beschaffenheit des Bodens und derAtmosphäre darbicten, deren gründliche Kenntniß uns nochabgeht.
So findet sich ein großer weltgeschichtlicher FocuS zwi-schen dem I5tcii bis Ztzsten Grad nördlicher Breite und vomrosten bis 50sten Grad östlicher Länge nach dem Meridianvon Paris. ES sind die großen Sandmecre und Küstenlän-der des südwestlichen Asiens und nordöstlichen Asrica's, diesyrische Wüste, das steinige und wüste Arabien, bis an den