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2 (1831)
Entstehung
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physiologischen Kennzeichen mit einander gemein. Alle wich-tigen Prozesse und Verhältnisse deS Lebens, wie Alter, Pe-riode der Schwangerschaft, Zahl der Nachkommenschaft, Bauder inncrn Theile und deö Knochengerüstes, geistige Eigen-schaften u. s. w. sind überall gleich oder erleiden ganz unbe-deutende Abänderungen.

Andeutungen über die Entstehung der Va-rietäten im Menschengeschlecht.

Dem Naturforscher, wie dem Geschichts- und Sprachfor-scher wird es im Verlaufe seiner Untersuchungen völlig klar,daß sich ein gemeinsames Band durch alle Welttheile undVölker zieht, welches auf eine Grundabstammung und einen >gemeinsamen Ursitz hinweist. Die aufmerksame Forschungder Gegenwart und der nächsten, für uns erreichbaren Ver-gangenheit führen uns mit Sicherheit auf die ursprünglicheEinheit des nur Zerstreuten und in der Erscheinung vielfach >in Bau, in Sprache und Mythe auseinander gegangenenMenschengeschlechts. Diese auf dem Weg der Wissenschaftzu erreichende Erkenntniß findet ihre Bestätigung in der hei-ligen Schrift. Ohnerachtet der Klarheit dieser Thatsache hatweder die Geschichts- und Sprachforschung unserer Tage, nochdie naturgeschichtliche Untersuchung die Frage lösen können,wie jene jetzt bestehende Veränderung erfolgt sei und, dadieß eigentlich die Hauptfrage unserer vorliegenden Untersu-chung ist, wie insbesondere, abgesehen von Mythe undSprache, die Varietäten des Menschengeschlechts, die Nace» Iund Nationen entstanden sind. Wir treten hier an ein tiefes IGeheimniß und wie allenthalben, wenn es sich um die Lösung >der letzten Ursachen solcher Mysterien handelt/ so vermöge»wir auch hier nicht in die Werkstätte deö Schöpfers zu sehe». *Vielleicht mag es vergönnt sein, hier einige Ahnungen übermehrere Entwickelungsmomcnte der ältesten Menschengeschichteauszusprechcn, welche durchaus nicht auf etwas anderes, alsMuthmaßung Anspruch machen wollen. Wir müssen hier ,strenge scheiden: was in den früheren Untersuchungen nieder-gelegt wurde, geht aus klaren, und auf dem Wege ruhiger,