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2 (1831)
Entstehung
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,vaS er von der verschiedenen Abstammung der alten Egyp-ter, indem die Mumien ans sehr verschiedenen Zeiten her-rühren, ableitct. Er gibt an, daß die Bildung sich wesent-lich von der durch die Kunst, mittelst Abfeilung hervorge-brachten unterscheidet, welche bei manchen wilden VölkernMode ist, was Scetzen auch bei den Egyptern annimmt.Von diesen durch die Kunst behandelten Zahnen, sollen sichjene der Mumien auf den ersten Blick besonders durch auf-fallende Starke und Dicke des Theils der Kronen, der nachden Zahnfachern gekehrt ist, unterscheiden. Eben dadurch sol-len sie sich auch von den Zähnen unterscheiden, deren Kronendurch vicljährige Arbeit beim Kauen der Nahrungsmittel (wiez. B. deö rohen Fleisches bei den Eskimos) größten Theilsabgenutzt worden. Blumenbach schließt deshalb, daß bei je-nen alten Egyptern eine Nationaleigenheit im Baue selbst mitzu Grunde liegen mag.

Lawrence hat mehrere egyptische Mumien in diesem Be-züge aufmerksam untersucht und glaubt, daß diese Bildung völ-lig zufällig sei. Auch Prichard schreibt sie einer mechanischenAbreibung zu, welche von der Art der Nahrung bedingtwerde, bei welcher die Zähne beständig beim Kauen abgenutztwerden. Der Schreiber dieses Buches hat oft Gelegenheitgehabt, diese, bei der Mehrzahl der Mumien vorkommendeBildung, zu /ehen, konnte aber nie eine wirkliche Verschieden-heit zwischen ihr und der gar nicht selten auch in Deutschlandsich findenden Beschaffenheit der Zähne mancher Menschenwahrnehmen. Fast auf jedem anatomischen Theater kannman solche durch Kauen abgenutzte Zähne mit breiten Kau-flachen wahrnehmen. Manchmal hat ein Familienglied dieseBildung, während die übrigen, bei gleicher Nahrung, schnei-dende Vorderzähne behalten; es scheint daher nicht bloö dieArt der Nahrung zu sein, welche dieß bedingt, sondern auchdie Weise, mit welcher mancher Mensch feine Schneidezähnebeim Essen gebraucht. Auch ist es wahrscheinlich, daß solcheabgenutzte Zähne schon von Natur und von der Wurzel ausbreiter sind und so eine größere Fläche darbieten. Bei denEskimos und den Bewohnern der Westküste von Grönland

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