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kommen solche abgenutzte Zahne allgemein vor und Di-, Ma-nicus, Arzt ans den Faroürinseln, sagt neuerlich, daß hier dieSchncidczähne bei den Erwachsenen, wie bei den alten Egyp-tern, so abgestumpft sind, daß sie eine Kaufläche wie dieBackzähne haben.
7) Von den Verschiedenheiten des Haars.
Der Bau des Haars, von dem hier allein die Ncde ist, dadie Farbenverschiedenheit schon oben bei der Haut betrachtetworden ist, weicht bei den Völkern so ab, daß man sie in ^zwei große Gruppen: Schlichthaarige und Kraushaa-rige abtheilen z» können glaubte. Allerdings haben die Eu-ropäer gewöhnlich schlichte oder wenig gelockte Haare, wah- ^rend die Neger ein krauses, wolliges Haar haben; aber zu- ;weilen findet man in Deutschland Europäer mit so dunklemund krausem Haare, wie es bei den Negern ist, und Prichardsah eben solche Beispiele in England. Dagegen gibt esnach Dlumenbach Neger mit schlichtem Haare und Sömmer-ring untersuchte anatomisch einen jungen Mohren mit ebensolcher Haarbildung. Es gibt kupferfarbene Stämme mitkrausem Haare, während die gewöhnliche Bildung der Ame- -ricaner ein langes, schlichtes Haar zeigt. Man findet über-haupt eine Menge Uebergänge beider Haararten. Nach eini- ^gen Angaben unterscheiden sich die americanischen Nacen da-durch von den Europäern, daß das Haar platter oder auf !der Durchschnittsfläche oval ist; Prichard hält dieß für grund- 'los. Weber in Leipzig hat neuerlich schöne Untersuchungen >über das Haar bekannt gemacht. »Alle Haare« sagt derselbe, j»welche geneigt sind, Locken zu bilden, am meisten aber diegekräuselten Haare der Neger sind nicht cylindrisch, sondern platt.Zhre quere Durchschnittsfläche ist meist locken oder nierenförmig.«
Die Behaarung des Körpers ist bei einem Volke stärker, !
als beim andern, gerade so wie wir unter uns Menschen mit !
sehr starkem, früh gekommenem Bartwuchs sehen, währendandere sehr spät erst einen dünnen Bart bekommen. Die !besonderen Abweichungen findet man in der Beschreibungder einzelnen Nationen.