racterS mst besonderen Modificationen. Der mongolischeCharacter, in welchen die amerikanische Nace überspielt, er-scheint hier mehr verwischt.
Bewohner von Südamerika.
tz) Die süda mexikanischen Nationen nördlich vomA in azo n e n st r o in.
Nach Hcrvas wurden sonst in Quito und in den sechsangrenzenden Regierungsbezirken 117 Sprachen gesprochen;wahrscheinlich waren dieß aber nur verschiedene Dialecte.Viele dieser Idiome sind nuir auSgestorbcu.
Die Gegenden nördlich und südlich vom Oronoco wer-den von verschiedenen Nationen bewohnt, deren Sprachen un-tereinander verbunden sind und zu einer Familie zu gehörenscheinen. Die merkwürdigste und berühmteste Nation sinddie Cariben oder Caraiben; sie wohnen vom Amazoncnstroinbis zum -Oronoco, und als Galibi erscheinen sie längs derKüste von französisch Guyana. Die kleinen Antillen bekamenvon ihnen den Namen der caraibischen Inseln. Die Tama-naken gehören zu derselben Familie und leben am rechtenUfer des Orinoco; es sind von dieser sonst mächtigen Nationnur wenige übrig geblieben. Die Arrowackcn wohnen zwi-schen den Flüssen Demerary und Surinam; die Guaraiinaöauf den niedrigen Inseln im Oronoco-delta, westlich von die-sen die Chayma auf den hohen Gebirgen von Cocollar unddie Guacharo. Oestlich von Cumana, auf der Halbinsel vonParia, trifft man die Pariagotos, westlich die Cumanago-tos. Noch gehören folgende Iudianerstämme hieher: DieWorrauen, zwischen dem Demerary und Surinam, die Acca-waucn, an dem Ursprünge der Flusse Essequebo, Demeraryund Bcrbice, die Waquaien am ober» Verbice und eineMenge tief im Innern wohnende, wenig bekannte Nationen.Die männliche, schön articulirte Sprache der Caraiben ist amweitesten verbreitet und die meisten andern Dialecte sind ihrmehr oder weniger verwandt.
Die meisten dieser Indianer sind von mittlerer Größe;die Caraiben zeichnen sich durch den schönsten, ebenmäßigsten