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2 (1831)
Entstehung
Seite
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haar ist schwär;, glänzend und steht dicht; der Bartwuchsist schwächer.

Die Menomonis, im Westen deS Michigansees und zden Chixpewäern gehörig, sind schön und sehr gut gewachsenund gewöhnlich groß und stark-, die Frauen sind sehr häßlich,die Kinder wie kleine Affen. Die Bewohner der höherenGegenden sind Heller gefärbt.

Zn dem Hochlande ui» die Quellen des Patte, Arkansaund rothen Flnffes ziehen Horden der Kiawa- und Kaskaia-Nation umher; sie nähren sich von der Zagd, verfolgen dieBisonheerdcn und haben keine festen Wohnplätze. Diese In-dier unterscheiden sich, nach James Bericht, in mancher Hin-sicht von den Missuri-Indianern. Im Durchschnitte ist ihreStatur weniger beträchtlich und ihre Gesichter scheinen etwasbreiter, ihre römisch gebildeten Nasen weniger vorspringend;aber die Richtung des Auges, die vorspringcndcn Backenkno-chen, die Gestalt der Lippen, Zähne und die zurückweichcnLeStirne geben ihnen den allgemeine» Charakter der Amerika-ner. Ihr Haar zeigt nichts Verschiedenes, ist aber oft weitHeller, als bei den übrigen Indiern; ein junger Mensch vo»etwa 15 Jahren, welcher die Expedition, unter Major Long,in die Fclsenberge, eines Tages besuchte, hatte ein flachSgel-bes, etwas ins Dunkelgelbe fallendes Haar.

In den Rocky-mountains traf Mackenzie eine Nationvon schwarz-gelber Farbe, mit dunkelbraunem Haar undgrauen Angen.

Wir können also nach diesen Beschreibungen und nachder Angabe aller Schriftsteller folgendes Gcmählde der phy-sischen Beschaffenheit der Indianer von Nord- und West-amerika entwerfen; eine Kupferfarbe, mit verschiedenen Nuan-cen ins Weiße und Olivenfarbene oder Gelbe; schlichtes,schwarzes, glänzend-glattes und doch grobes Haar, vorste-hende Backenknochen, Habichtsnasen, mittlere und großeStatur, schönes Ebenmaaß, gut gebaute Hände und Füße.Die Weiber sind bei weitem nicht so schön, als die Männer,von welchen vorzüglich die vorstehende Beschreibung gilt.Sie haben daS allgemeine Gepräge des amerikanischen Cha-