Nach Kalm'S Beschreibung weichen die Huronen und an-dere Irokesen nicht sehr von den Zweigen der Algonkin's ab.
In Bezug auf die Localeinflüsse des Climaö ist cS merkwür-dig, daß die Knistencanks und andere Zweige der Algonkinracc,welche in sehr kalten Climaten wohnen, eine so dunkle Farbehaben, als die unter wärmeren Breiten wohnenden Indianer,ein Phänomen, welches wir schon mehrmals beobachtet haben.
Nach Bartram sind die Cherokcsen, Semminolen, Choktanesund die Creeks groß und gerade gebaut. Ihre Glieder sind wohl-geformt, ihre Gesichtszüge regelmäßig, ihre Haltung offen undwürdevoll; die Angen sind, obwohl klein, sehr lebhaft und vollFeuer; die Regenbogenhaut ist immer schwarz, die Nase neigtsich gewöhnlich zur Adlernase; ihre Farbe ist rothbrann oderkupferfarben, ihr Haar lang, grob, rabenschwarz und glänzend;die'Weiber sind zarter, schlanker, haben vollkommen symmetrischeZüge und etwas angenehmes und freundliches in ihrem Ansehen.Die ChoctawS und ihre Stammverwandten, die Mnscognl-geu, sind groß und stark; die Männer haben einen giganti-schen Wuchs, viele haben über, wenige unter 6 Fuß, die Wei-ber dagegen sind weit kleiner, haben selten über 5 Fuß, sindaber schön gebaut. Noch größer und stärker sind die Cherokesen;sic gehören zu den stärksten Menschen, welche Bartram sah;
' ihre Farbe ist Heller, etwas olivenfarb, besonders die der Er-wachsenen, die jungen Weiber sind oft so schön und blühend,als die europäischen Frauen. Es ist merkwürdig, daß dieCherokcsen, welche doch in den südlichen Distrikten diesesTheilS von Amerika wohnen, Heller von Farbe sind als vielenördliche Nationen, und namentlich als die stammverwandtenCreeks. Diese verschiedene Beschaffenheit der Nationen vonFlorida mag znm Theil daher kommen, daß die Cherokcsendie gesunden, hohen Bcrggegenden bewohnen, während dieCreeks die niederen, morastigen, heißen und ungesunden Regio-nen eingenommen haben.
Die Indianer im Innern, um den Missnri sind Hellerroth als viele östliche Stämme. Sie sind schön gebaut undin der Größe gleichen sie im Allgemeinen den Europäern,doch sind gpoße Männer unter ihnen häufiger. Das Kops-