18 ',
6) Pawuees am Plattefluß.
7) CaddoS am unteren Missisippi.
8) Tankards am rothen Fluß.
9 ) Paducas.
a) Zetans oder Cumanches a» den Grenzen vonNeu-Mexico. '
1,) Kpaways an den -Quellen des Platteflnsfes.c) UtahS an den Quellen dcö Rio dcl Norte.
10) Apachen und Lee-Paniö, Gebirge von Neu-Mexico.U) NanahawS nord-westlich von Santa F«-'.
Uebcr den Bau dieser Völkcrstämme hat Prichard vielesaus Neisebeschreibungen gesammelt, waö wir hier theils dar-aus, theils aus der neuesten Neise an den St. PeterSstuß,mitthcilen wollen.
Carver beschreibt in seinen Neisen die Chippeilwäer; siesind im Allgemeinen schmal und mager, aber groß und ge-rad und selten bemerkt man unter ihnen mißgestaltete; ihreHaut ist röthlich oder kupferfarben, ihre Augen sind groß undschwarz; dieselbe Farbe hat'das Haar, welches selten gelocktist. Ihre Zahne sind gut, ihre Jochbeine treten heraus, mehraber bei den Weibern, als bei den Männern; sie sind wiedie Europäer behaart, reißen aber ihre Haare am ganzenKörper aus.
Aehnlich beschreibt Mackenzie die Knistineauk's;^sie habeneine mittlere Größe, sind wohl proportionirt und sehr leben-dig. Ihre Haut ist kupferfarben, das Haar schwarz, wie beiallen Nordamerikancrn; sie haben schwarze Augen und einendurchdringenden Blick. Ihre Weiber gehören zu den schönsten.Keating beschreibt die Potowatomi im Süden des See Mi-chigan auf folgende Weise; sie sind meist wohlproportionirt,gegen 5 Fuß 8 Zoll hoch, und besitzen eine bedeutende Mus-kelkraft und Beweglichkeit; ihre Stimme ist gewöhnlich schwachund leise; sie können aber sehr gellend schreien; die Zähnesind weiß, aber nicht sehr regelmäßig. Das Zahnen soll beiden indianischen Kindern beschwerlich sein. Die ncugebor-nen Kinder sind roth; nach einigen Zähren nehmen sie einemehr gelbe Farbe an; ihre Sinne sind äußerst scharf.