Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
Seite
180
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Zu derselben Nation, wie die eben beschriebenen Indianer,gehören nach Dixou'S Beschreibung auch die Bewohner vonNorsolksund; auch der Sprache nach sind sie ihnen verwandt,denn sic reden einen ganz andern Dialcct, als die Bewohnervon Prinz-Williamssund, welche zu den Esguimaux gehören.Mit ihnen verwandt sind die Eiugebornen von Port Mul- !grave, welche Dixon als wohlgebaut, mit geraden Gliedernund von mittlerer Größe beschreibt; ihre eigentliche Haut-farbe ist weiß, die Augen schwarz und funkelnd; von dersel-ben Farbe sind die schön gebogenen Augenbraunen; die Wei- ^ber könnten selbst in England für schön gelten.

Nordamerikaner.

4) E s g n i IN a u x.

Die Esqnimaux oder Eskimos, wie sie gesprochen werden,oder Karalit, wie sic sich selbst neunen, wohnen im äußerstenNorden von Amerika, mit Einschluß von Grönland, so weitinan noch vorgedrungen ist, nemlich fast bis zum Losten Grad ^nördlicher Breite. Auf den Inseln des Mackenzieflufses und ^des Eismeers, traf sie der neueste kühne Reisende, CapitänFranklin, wo die Kalte am i. Januar - 49 ° (Fahrenheit?)betrug, blos durch Kleider von Nennthier- und Seehundsfeil ^geschützt. Die Eskimos auf Grönland unterscheiden sich ve»den übrigen bloS durch eine' geringe Modifikation des Dia- )lccts, stimmen aber im physischen Baue ganz mit den an-dern überein.

Die Sprache der Eskimos reiht sich an die übrigen ame-rikanischen Sprachen im Baue an. WaS den physischen Baubetrifft, so sagt Crantz, daß die Grönländer meist unter 5Fuß messen. Ihr Gesicht ist gewöhnlich breit und platt, mitvorspringenden Jochbeinen und runden, dicken Vackeii. Ihrefunkelnden Augen sind klein und schwarz, die Nase ist nichtplatt, aber klein und etwas vorspringend, der Mund kleinund rund, und die Unterlippe etwas dicker, als die obere; siewerden weiß geboren, und die schmutzig braune Farbe scheintvon der Unreinlichkcit herzurühren; das Haar ist allgemeinkohlschwarz und laug.