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Um Nootka und anderwärts wohnen Völker, welche einebesondere Gruppe der Sprache und dem Dane nach bilden,und die Prichard unter dem gemeinschaftlichen Namen derAukuatl-Nace begreift. Diese Indianer sind, nach Cook sund Anderson'ö Beschreibung, im Allgemeinen unter mittle-rer Größe und ziemlich breit und dick. Ihr Gesicht ist breitund dick, die Kiefer springen vor, die Nase ist platt, die Stirneniedrig, die Augen klein, schwarz und eher schmelzend, alsfunkelnd; der runde Mund ist von breiten, dicken Lippen um-geben, die Zahne sind ziemlich gleich, aber nicht besondersweiß. Sie haben wenig oder gar keinen Bart, oder er wachsterst sehr spat, denn es gibt unter ihnen alte Leute mit großenBärten, Leib und Arme sind plump, der Nacken kurz; dieFuße sind breit und schlecht geformt; da sie immer mitSchmutz oder Farbe bedeckt sind, so laßt sich die Färbungder Haut nur schwer bestimmen; wenn sie gewaschen ist, gleichtsic an Weiße der Haut der Europäer; die Kinder gleichen indieser Hinsicht den Unsrigen. Die Weiber sind den Män-nern sehr ähnlich und können keinen Anspruch auf Schön-heit machen.
Gleichzeitig ist über einen großen Tcheil der Westküste vonNordamerika ein anderes Volk verbreitet, die Kölnischen. LaPeruse schildert die hiehcr gehörigen Bewohner von Port desFraimois als wenig von der Größe der Europäer abweichend.Ihre Hautfarbe ist sehr dunkel, da sie beständig der Sonneausgesetzt sind; ihre Kinder werden so weiß wie die Unsri-gen geboren.
Nach Humboldt sind die nördlich vom Nio Gila zerstreu-ten Völkerschaften viel brauner als ander/, die in der Nach-barschaft des ehemaligen Königreichs von Guatimala wohnen.Dieser Naturforscher nimmt aber in Amerika keinen solchenEinfluß deS Clima's auf die Farbe an, bereit Nuancen ereher für ursprünglich, aus andern Ursachen verschieden glaubt.Er sagt selbst, daß die amerikanischen Indier, welche in denGebirgen wohnen und bekleidet sind, oft dunkler gefärbt er-scheinen, als die nackt gehenden Bewohner der Ebenen indem heißen Theile von Amerika.
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