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2 (1831)
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Charlevoix beschreibt die Eskimos von Neu-Frankreichebenfalls als gewöhnlich mit schwarzen Haaren versehen, zu-weilen sind dieselben aber auch bland; diejcs Vorkommenvon blonden Haaren, ein starker Bart und die Weiße ihrerHaut, geben ihnen einen merklichen Unterschied von den übri-gen Amerikanern. Sehr klein sind die Eskimos von Labra-dor, Capitan Franklin beschrieb neuerlich die Eskimos amMackenzicflnß; die Männer trugen einen Bart an Oberlippeund Kinn und ließen sowohl Bart als Kopfhaare wachsen.Ihr schwarzes Haar war hinten in einen Zopf gewickelt,vouie gescheitelt, und senkte sich auf bpiden Seiten in dichtenLocken herab. Die Weiber maßen 4'/r bis D/» Fuß undwaren ungemein wohl beleibt, einige der jüngcru hübsch. DerSchädel der Eskimos halt, nach Blumenbach, im Bane dasMittel zwischen der Bildung bei den Mongolen und de»übrigen Amerikanern.

5) Indianer der Ostscitc und dcS Inneren vonNordamerika, oder die Bewohner der vereinig-ten Staaten-

Als die ersten europäischen Ansiedler die Küste des jetzi-gen Gebietes der Freistaaten von Nordamerika am atlanti-schen Ozean betraten, fanden sie an derselben indianischeStämme wohnen, welche nun durch Kriege und das Gist desgebrannt - Wassers sehr verringert, in wenig Familien übriggeblieben sind, meist aber zerstreut und ins Innere verdrängtwurden, wo sie zugleich mit andern Urbewohnern von derJagd und vom Fischfang leben.

Die Geschichte der zahlreichen Indiancrstamme ist in eintiefes Dunkel gehüllt. Je mehr wir aber davon erfahren,um so wahrscheinlicher wird die Annahme einer frühen Be-völkerung dieses Erdtheils von Asien aus. Im äußern Bau,in den Sitten und Gebrauchen unterscheiden sich die verschie-denen Nationen wenig von einander; dagegen redet jederStamm seine eigene Sprache, und wenn auch alle Dialecteeine gcwiße Verwandtschaft unter einander zeigen, so klingendiese doch im Ohre des Europäers so verschieden, daß cS