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kommen sic sehr selten und viel seltener als die Mohren einweißeS Haar und ihre Haut runzelt sich im Alter wenig;ihre Vartlosigkeit und ihre, bis zum Lebensende bleibendeKraft, gibt ihnen immer ein jugendliches Ansehen. Seltenbemerkt man Mißbildungen unter ihnen und Humboldt, dersich doch so lange dort aufhielt, sah nie einen bucklichten In-dianer, und nur selten erblickt man einen schielende», hinken-den, oder am Arme gelahmten. Ihre Sinne, besonders da-Gesicht, sind sehr scharf.
2) C a l i f o r n i e r.
Die Bewohner von Californicn zerfallen in mehrere Stäm-me, die verschiedene Sprachen sprechen. Diese Sprachen sol-len höchst arm und ohne alle Präpositionen und Conjngatio-nen sein. Vanconver schildert die (salifornicr als eine derelendesten Menschenracen. Sie sind von dunklerer Farbe,als die übrigen Bewohner von Amerika, und La Perouse ver-gleicht sie mit den Negern in Wesiindien der Farbe nach;aber ihr Haar ist stark und lang. Kotzcbnc beschreibt dieseIndianer als häßlich, dumm und wild, sonst aber als gut ge-wachsen, ziemlich lang und von schwarzbrauner Farbe; nachdiesem Seefahrer sind die Weiber klein und sehr häßlich, inihren Gesichtern haben sie viel NegerhafteS, nur ist ein Ne-gerkopf gegen diese noch schön zu nennen; was sie hauptsäch-lich von den Negern unterscheidet, ist ihr sehr langes, glatte»,pechschwarzes Haar. Eben so lautet Nollin's Beschreibung, -wornach die Californier eine niedrige Stirne, eine kurze Nase,dicke Lippen, schöne Zähne und gewöhnliche Ohren haben.Ihr Kinn soll stärker behaart sein, als das der Bewohner ^von Chili.
4) Bewohner der Nord Westküste.
An der Nordwestknst§ von Amerika wohnen verschiedeneVölker, deren Sprachen unter sich und wieder mit den azte-kischen oder altmcxicanischen verwandt sind. Hieher gehörendie Bewohner nördlich von Californicn, die Indianer vonNeu-Albion, Neu-Cornwall und Neu-Norfolk.