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2 (1831)
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«uf die Verwandtschaft der amerieanischen Idiome mit an-dern Sprachen ist noch wenig ausgem-ttelt. Baker glaubtefrüher eine Aehnlichkeit der baskischen Sprache mit den amc-ricanischen, in dem grammatischen Bau, wahrgenommen zuhaben; aber nach Duponceau besteht zwischen beiden eine sovielfache Verschiedenheit, besonders in der Zusammensetzungder Wörter, daß alle nähere Verwandtschaft wcgfällt. Eherscheinen sich nach diesem Forscher einige südafricanische Spra-chen, namentlich die von Congo, den amerieanischen Idiomenanznnähern. Barton in Philadelphia verglich mit letzterendie Wörterbücher der nordasiatischen Sprachen, und obwoblsich keine strenge Wortverwandtschaft Nachweisen ließ, so er-gab sich doch mehr, als man hoffen konnte, indem sich ganzunzweifelhafte Spuren von samojedischen Dialecken in außer-ordentlich großer Menge vorfandeu. Eine gleiche Wortver-wandtschaft zwischen Nordasien und Nordamerica wies Vaternach.

Wenn wir daher auch, was fast bei keinem Volke derFall ist, den ersten Ursprung der Bewohner des neuen Cou-tinents, der außerhalb der Geschichte liegt, keineswegs Nach-weisen können, so scheint sich doch so viel zu ergeben, daß,nach dem physischen Baue und nach der Sprachverwandtschaft,die Urbewohner von America von einem gemeinschaftlichenStamm entsprangen, dessen asiatische Abkunft zwar keines-wegs bestimmt behauptet werden kann, aber doch, nach derunbestreitbaren Aehnlichkeit mit den mongolischen Völkerschaf-ten, sehr wahrscheinlich ist.

Nach dieser allgemeinen Darstellung wollen wir auf diebesonderen Glieder der americanischen Nace übergehen undmit dem Lande beginnen, in welchem wir die ältesten Spurender Geschichte verfolgen können.

Bewohner von Nordwestamerica,

l) Mexikaner-

Viele, unter sich durch Sprache sehr verschiedene Natio«neu, bewohnten Anahuac oder das alte Mexico, später Neu-