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2 (1831)
Entstehung
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Coptischen hervor und die Verwandtschaft der alte» Egyptermit den Copten wird dadurch ganz außer Zweifel gesetzt.

Südafricanische Völker.

Nach Prichard scheinen alle bis jetzt bekannten VölkerAfrikas, südlich vom Aequator, zu zwei Hauptstämmcn zu ge-hören, welche in viele Zweige zerfallen; dieß sind die Kaffernund Hottentotten; ohne wahre Neger zu sein, kommen beideNationen darin mit den Bewohnern von Mittelafrica über-ein, daß sie eine dunkle Farbe und wolliges Haupthaar haben.Die Hottentotten, sagt Burchel, sind von allen Nationen derErde durch ihre außerordentliche Sprache, welche jeder sogleichan dem häufigen und eigenthümlichcn Schnalzen bei der Aus-sprache kennt, getrennt. Sie unterscheiden sich von allen ih-ren Nachbarn durch ihre weniger schwarze Haut, ihre eigen-tbümliche Gesichtsform, kleinere Statur, zartere Gestalt undGlieder. Der Kaffer schnalzt nicht so mit der Zunge, zeich-net sich durch eine größere Gestalt, stärkeren Gliederbau,dunklere Farbe, und mehr rundes, breites Gesicht ans.

9) Hottentotten.

Die Farbe der Hottentotten ist vom blässesten Schwarz,das nach allen guten Beobachtern ins Braune oder Gelbefällt, und der Farbe bei stark ausgebildeter Gelbsucht gleicht;die Augen sind nach Barrow dunkel kastanienbraun. IhrHaar ist noch wolliger als das der Neger, aber es verhaltsich auf ganz eigene Weise; es bedeckt nemlich nicht alleStellen des Schädels gleichmäßig, sondern wächst in schma-len, quastcnförmigen Locken, welche immer in einer gewissenEntfernung von einander stehen, zwischen welchen der Schä-del kahl ist. Die Hottentotten sind wohlproportionirt, aberschwächlich gebaut und nicht muskulös: die Glieder sind klein;das Gesicht häßlich, doch mit verschiedener Bildung, bald mitplatter, bald mit beträchtlich vorspringender Nase. Die Au-gen stehen auseinander, sind schmal und lange; der innereAugenwinkel, wie bei den Chinesen, mit denen sie überhaupteine große Aehnlichkeit haben, zugerundet. Die Kiefer sprin-

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