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2 (1831)
Entstehung
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gen stark vor und sind sehr entwickelt; die Zahne sehr w/iß.Die Weiber sind in ihrer Zugcnd nicht ohne Anmukh; sie shaben eine außerordentlich große Brustwarze; gleich nach der !ersten Geburt werden die Brüste sehr groß, schlapp und Han- !gend; der Unterleib wird vorspringend und auf dem Gesäß ^entwickelt sich eine ungeheure Fcttmasse. Die innern Scham-lippen, welche eine beträchtliche Länge erreichen und unterdem Namen der Hottentottenschürzc bekannt sind, haben dieseMißbildung angeboren und keineswegs durch Kunst hervorgc-bracht. Sommerville beschreibt diese abweichende Bildunggenauer. Der Schamberg, sagt er, ist oft ganz haarlos, mei-stens aber mit einer weichen, dünnstehenden Wolle bedeckt,magerer als bei den Europäerinnen. Aus dem inneren Theile ider Schamöffnung hängt eine lockere, oft nützliche Masseherab, die gedoppelt und eine Verlängerung der Npmpfen ist,welche so enge zusammenhängen, daß sie ans den ersten An- iblick einfach scheint. Bisweilen ragen die Npmpfcn fünfZoll weit über die äußeren Lippen hervor, und die Schamritze »ist zu diesem Behuf schon bei den Kindern auseinanderstcheud; sum die Zeit der Mannbarkeit treten sie allmählig hervor.Später werden sie bald schlaff, runzeln und verkleinern sich.

Die äußern Lippen dagegen sind oft so klein, daß sie ganzzu fehlen scheinen. Auch Sommerville beschreibt die Haarewolliger, als bei den Negern; sie nehmen aber, wie schonoben angegeben wurde, nicht die ganze Fläche ein, sondern ssproßen, ungefähr wie die Bürstenbündel einer Bürste, in ein- izelnen Büscheln hervor. Haben sie, was aber selten der ^Fall ist, die Lange von zwei Zoll erreicht, so verwickeln siesich wie Wolle. Die Ohren sind klein, hübsch, bisweilen iwillkührlich beweglich. Die Nase ist von der Stirne bis zumunteren Ende sehr platt, der Mund groß, lang, doch wenigeraufstehend als bei den Negern. Füße und Hände sind nachBurchel klein und hübsch.

Die .Hottentotten zerfallen in mehrere Zweige; die eigent-lichen Hottentotten bewohnten früher die Capcolonic. ImNorden derselben wohnen am südlichen Ufer des Orangestus-ses die kleinen Namaquas, am nördlichen die großen Nama-

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