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2 (1831)
Entstehung
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Ein großer Theil der Bewohner von Fezzan sind Neger;nach Lyon sind sie schwarz nnd die Weiber außerordentlichhäßlich; sie haben sehr vorspringende Kiefer, ein plattes Ge-sicht, eine wenig eingedrückte Nase, kleine Augen, sehr weitenMnnd, gute Zahne, ein wolliges aber nicht vollkommen ge-kräuseltes Haar; sie sind dumm und trage; die Weiber ge-bären mit 12 nnd 13 Zähren, werden aber schon mit 16 Jah-ren alt. Die arabische Sprache ist allgemein verbreitet.

Nationen des nordöstlichen Theiles von Afrika.

6) Habyssinier.

Zm Alpenlande Habesch wohnen Völker von verschiedenerSprache nnd verschiedenem Ursprung, welche aber alle einedunkle Haurfärbuug haben.

Die Amaaras oder eigentlichen Habyssinier ähneln denEuropäern in der Bildung, nnd haben einen olivenfarbencn,ins Schwarze fallenden Teint, als Grundfarbe. »Der Ha-byssiuier, sagt Nitter, mit sehr großen Augen, ist schlank ge-baut, schön gestaltet, von dunkelbrauner in das immer hellere,ja bei Frauen bis znm Weißen übergehender Farbe. Obwohler unter dem I2ten Grade nördlicher Breite lebt, so ist erdoch nicht von negerartiger Bildung, sondern hat mehr ara-bische und europäische Gesichtszüge und die schöne ovale Ge-sichtsform. Auch nach Barrey's genauen Beobachtungenzeichnet sich der Habyssinier durch große Augen und einenangenehmen Blick auS; der innere Augenwinkel ist bei ihmetwas geneigt, die Kinnladen bilden scharfe Winkel und mitden vortretenden Backenknochen einen regelmäßig schönenTriangel; die Lippen sind dick, ohne aufgeworfen zu sein, dieZahne sind weiß und schön, wie bei den Negern, ohne zuprominiren; ihre Haut ist kupferfarbig, ins Olivenfarbige undDunkle übergehend. Alle diese charakteristischen Züge, mitwenig bemerkbaren Nüancen, haben auch die Eopten mit ih-nen gemeinsam und sie finden sich in den- Physiognomien deraltägyptischcw Statuen, zumal der Sphinxe wieder, wie indem Schädelbau der Mumienköpfe von Sakkarah. Diese von