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wenn sie sich im Gespräche nicht recht verstehen, oder sichnicht ganz verständlich machen können, zu der Schrift ihre lZuflucht nehmen und erst im Schreiben dieser Chiffcrn einer ^den andern vollkommen errathen, und sich gegenseitig deutlich ^werden können. !
Pallas beschreibt die Chinesen, welche er während seines iAufenthalts in Kiachta kennen lernte, auf folgende Weise:
Sie sind wohlgestaltet, und viele junge Leute haben rechtangenehme, weiße Gesichter, in welchen die kleinen schwarzen sAugen mit ausgcfüllten Winkeln, nebst dem rabenschwarzen sHaare, gut stehen. Man sieht aber mehr auf mantschurisch- !artende, breite Gesichter, mit vorstehenden Backenknochen, Na-sen, die an den Augenwinkeln breit sind, und außerordentlichgroßen Ohren, die bei ihnen fast national zu sein scheinen. -
Nur ältere Leute lassen den Bart wachsen, den sie sehr dünn -
und schwarz haben. Nach Varrow sind die Chinesen etwas i igrößer und schlanker als die Mantschutartaren. Zhre natür- ' sliehe Farbe steht zwischen hell und dunkel in der Mitte und iist die der europäischen Brünetten; in der untern Volksklasse, >welche sich der Sonne aussetzt, wird sie braun. Barrow sah ^Weiber in China, welche selbst in Europa für Schönheiten ssgelten konnten. , i'
Die indo-chinesischen Nationen sprechen einsylbige Spra- jichen, und bei ihnen sind dieselben verschiedenen Betonungen ! znothwendig, wie bei den Chinesen, um die Laute zu unter- r ischeiden. Merkwürdig ist, daß die einsylbige Structur am sswenigsten sichtbar ist in den Ländern, welche zunächst an !sBengalen stoßen; sie wächst hingegen, je weiter nach Ostenhin, und ist ausschließlich herrschend in den chinesischen Grenz- . ^reichen Cochinchina und Tunkin. Die Sprachen sind fast alle «!arm an Wurzelwörtern, aber reich an Tropen und Figuren, j-Die Virmanensprache ist ohne alle Conjunctionen. s;
Tibet und seine Bewohner ist uns fast völlig unbekannt; ssdoch soll die eigentliche tibetanische Sprache eine große Ver- i ^wandtschaft mit der chinesischen haben. Viele Wurzeln sind ^ inach Turner beiden Sprachen gemeinschaftlich. Klaproth i izeigte die Uebereinstimmung zwischen den tibetanischen und U