neu durch ihre großen, starken Barte nnd durch steifes, schwar-zes Haar. Die Weiber sind besonders häßlich; ihkl! Farbeist dunkel und nach La Pc-ronsp ist ihre Haut dunkler gefärbtals die der Algierer; Bronghton gibt ihnen eine Helle Knpser-sarbe, Krusenstern beschreibt sie als fast schwarz. Am Kör-per sind sie stark behaart. Die Verschiedenheiten, welche sichin den Angaben der Reisenden finden, mögen zum Theil ih-ren Grund darin haben, daß dieselben die Bewohner verschie-dener Inseln des Archipels beschrieben. Merkwürdig bleibtbei den Ainos die starke Haarbildnng, wodurch sie sich so sehrvon den meisten nordasiatischen Völkern anözeichnen.
7) Die Japaner, Bewohner der.Inseln von Japan undLien-kieu, sprechen eine viclsplbige Sprache, welche vom Chi-nesischen völlig verschieden ist, obwohl sie sich zu Zeiten eineschinesischen Dialects bedienen, den sie sich durch ihre Verbin-dung mit den Chinesen zu eigen gemacht haben. Die Japa-ner sind, nach Thnnberg's Beschreibung, ein hübsch gebautes,lebhaftes, gewandtes Volk mit starken Gliedern. Die Män-ner sind von mittlerer Größe nnd nicht sehr dick, Zuweilenaber wirklich fett; sie haben eine gelbliche, bald ins Braune,bald inS Weiße fallende Farbe. Die niedere Volksklasse, welchebei ihren Arbeiten den Sonnenstrahlen ansgesetzt ist, ist brau»gefärbt; die Frauen der höheren Stände aber, welche seltenunbedeckt ansgehcn, sind vollkommen weiß. Die Augen derJapaner sind lang, klein nnd tiefliegend, dunkel und selbstschwarz. Sie haben breite Köpfe, kurze Hälse, schwarzes, dickes§>aar nnd dicke kurze Nasen. Nach Kapitän Hall's Beschrei-bung gleichen die Lien-kieninsulaner den eigentlichen Japanern.
8) Die Koreaner, ein Volk vielleicht gemeinschaftlichenUrsprungs mit den Japanern, bewohnten die Halbinsel von Ko-rea; sie sprechen eine eigene Sprache nnd bilden eine beson-dere Nation, gleichen aber in ihrer physischen Beschaffenheitden Chinesen, und haben wie diese kleine Augen.
ä) Chinesen und indo-chinesische Nationen.
Oestlich vom Ganges, von Bengalen und von Bnrrem-pnter, durch Tibet nnd das Sicbcnstromland der indo-Hi»e-