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2 (1831)
Entstehung
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braune schön gelockte Haare, weiches etwas schlaffes Fleischaus. Diese Beschreibung paßt jedoch häufig nicht auf dieauf dem Contiuent reisenden Engländer. Die Danen glei-chen den Engländern im Allgemeinen, zeigen sich aber mehrgemischt. Die westlichen Schweden beschreibt Hensingcr alslang, schlank, weiß, blond, doch von gröberen Knochen, undweniger feinen Zügen; mehr gemischt, mit vorspringendenBackenknochen, erscheinen die nördlichen und östlichen Schwe-den. Zn Süddentschland verschwinden allmählig die germa-nischen Formen und die keltischen, mit vorspringendcn Joch-beinen, stärkerem Knochenbau, dunklerer Farbe der Haut, desHaars und der Angen, treten auf.

L) S lavischc Nationen.

Die Slavischen Völker, Nüssen, Böhmen, Pohlen, gehö-ren zum Zndo - europäischen Stamme; sehr viele Wurzelnder slavischen Sprache findet man in den germanischen Dia-lekten wieder. Eine deutliche Verwandtschaft ergibt sich beider Vergleichung der russischen Grammatik mit der lateini-schen und mit dem SanSkrit.

Die Farbe der Slave» ist im Allgemeinen dunkler, als! die der Germanen; Haare und Augen sind gewöhnlich

^ schwarz; die Wangenbeine springen vor, die Lippen sind etwas

aufgeworfen. Besonders gilt dieß von den südlichen undwestlichen Europäern slavischen Ursprungs, die sich auch durchein etwas breites Gesicht vor den Selten und Germanenauszeichnen. Zn den nördlichen Gegenden tritt wieder einehellere Hautfarbe ans, und nach Tooke haben die russischen» Bauern gewöhnlich oder häufig, wie Prichard angibt, ein

1 hellbraunes oder rothes Haar. Die alten Wenden, avelche

! sonst einen großen Theil des nordöstlichen Deutschlands inne

hatten und längs der Ostsee und in Schlesien, in der Lausitz,in Steiermark und Kärnthen wohnten, sind ebenfalls slavi-schen Ursprungs, haben sich aber vielfältig mit den Deutschenvermischt. Einzelne Sprachreste haben sich noch erhalten.

II. Bond. 9