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2 (1831)
Entstehung
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Schweiz», Oesterreich», zeigen häufiger keltische Formen,untermischt mit germanischer Bildung. Die Franzosen habenhäufig vorspringende, gebogene Nasen, dunkles, nicht seltenkrauses Haar und starken, schwarzen Bart, so wie buschigeAngenbraunen.

7) Germane n.

Die stammverwandten Völker germanischen Ursprungs,die Bewohner des mittleren und nördlichen Deutschlands, dieEngländer, Dänen und Schweden, sprechen verwandte Dia-lekte und kommen im physischen Baue überein. Den Rö-mern fiel die ungewöhnliche Bildung der alten Deutsche»auf. Sie beschrieben dieselben als von ungeheurer Größe;'selbst die Selten, welche den Römer wegen seiner Kleinheitverspotteten, sprechen von der ungewöhnlichen Körpergrößeder Germanen; sie waren stark gebaut, von außerordentlicherLeibcskraft und glichen alle einander; ausgezeichnet waren siedurch ihre weiße Haut, ihr röthlich-gelbes Haar und die tro-tzigen blauen Augen. An der Größe und an den blaue»Augen erkannte man die Cimbrer für Deutsche. Die Wei-ber kamen an Größe und Stärke dem Manue gleich.

Den germanischen Stamm zeichnet ein schönes, ovalesGesicht mit regelmäßigen Zügen, ein mittelmäßiger Mundund eine gerade Nase auS; das Haar ist schlicht oder leichtgelockt, bei den Nationen, wo sich der germanische Charactcram unvermischtesten erhalten hat, blond, ins Nöthliche undHellbraune ziehend; die Farbe der Haut ist schön weiß, dieWangen roth; die Augen find groß und blau; bei den Na-tionen mit rein deutschem Blute ist die Natur noch immergroß und stark, mit schlank» Taille. Heusinger betrachtetals besonders reine Zweige des germanischen Stammes: dieEngländer, die Obersachsen zwischen Leipzig und Dresden,die Niedersachsen in der Gegend von Hameln und Minden,die Thüringer in der Gegend von Gotha. Nach Heusingcrzeichnen sich die Engländer durch Schlankheit, Zartheit derGlieNr, schönes Ebenmaß des ovalen Gesichts, schönen klei-nen Mund, sehr feine weiße Haut, blaue Augen, röthlich