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2 (1831)
Entstehung
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oft inS Braune fallende Gesichtsfarbe, schwarzes Haar, einengeistvollen Ausdruck im Gesicht und Lebhaftigkeit und Gelenk-heit in allen Bewegungen. Die Bewohner am Südcap ha-ben ein dunkleres, rundes Gesicht, die Einwohner des Nord-caps um Sassari, ein mehr längliches Gesicht mit Adlernase.Obgleich die sardifcheu Weiber eine sehr dunkle, braune Ge-sichtsfarbe haben, so geben ihnen doch ihr schlanker Vau, diegroßen, schwarzen Augen und die Regelmäßigkeit der Ge-sichtözüge viel Anmnth; sie werden mit 14 bis 16 ZährenMütter. Die Sarden können als Uebergangsform zur Bil-dung der nördlichen Afrikaner betrachtet werden.

6) Selten und ihre Nachkömmlinge.

Die alten keltischen Stämme verbreiteten sich über eineansehnliche Strecke von Europa, und ihre Nachkommen bil-den einen großen Theil der heutigen Bewohner von Frank-reich, Spanien, Portugal, Italien, Snddeutschland, Irland undSchottland. Ccltische Züge und Sprache haben sich in demspateren europäischen Völkergemisch vielfach verändert undverloren, besonders durch Vermischung mit Nationen germani-schen Stammes; am meisten haben sich noch die keltischenFormen in Frankreich und Großbrittanien erhalten; im erfro-ren Lande stammen vier Fünstheile der Einwohner von denSelten und den späteren Galliern ab. Ueberrcste der altenkeltischen Sprache sind noch heutzutage die gälischen Dialcctein Schottland und Irland, das Celto-belgische Idiom inFlandern, und das Celto: brctanische in der Bretagne, mitmehreren llnterdialccten.

Die Schotten und Hochländer, die Abkömmlinge der altenCaledonier, zeichnen sich durch starken Körperbau, durch Kühn-heit, Tapferkeit und Einfachheit der Sitte, und etwas frischereFarbe vor den stammverwandten Irländern, mit kurzer, un-tersetzter Statur und mehr ins Braune spielender Farbe, vor-teilhaft auS. Nach Hensingcr unterscheiden sich die Schot-ten sehr durch vorspringeude Wangen, runderes Gesicht, stär-ker markirte Züge, dunkleren Teint und dunkleres H-oc vonihren Nachbarn, den Engländern; die Bayern, Tyrolcr,