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Spater kamen PclaSger und Hellenen und verdrängten dieUrbewohner.
Vieles spricht für die Meinung, daß die Umbrer ein kel-tischer Zweig waren, und die keltische" Sprache scheint früherüber einen großen Theil von Italien verbreitet gewesen zu .sein; alle altitalischen ^Dialecte, und namentlich das Latei-nische, scheinen ein Gemisch des Griechischen und Celtischenzu sein.
Die heutigen Italiener, nach vielfacher Vermischung vonden alten abstammend, tragen noch das Gepräge des kelti-schen Stammes an sich; sie sind von starkem Knochenbau,von dunkler Gesichtsfarbe, haben schwarzes -oft krauses Haar,starke, buschige Augenbraune, kleine, schwarze Augen.
5) Die alten Aborigincr im südwestlichen Europa. !
Ehe die indo - europäischen Völker Europa überzogen,wohnten in Spanien und Gallien, so wie auf mehreren In- isein des Mittelmeeres, namentlich auf Corsica und Sar-dinien die alten Iberier, wahrscheinlich die ältesten Einwoh-ner des südwestlichen Enropa's. Sie unterschieden sich deut-lich in Bau, Sitten und Sprache von den celtischen Völ-kern, welche sich später über jene Gegenden auSbrciteten. ^
Wir sehen in den heutigen Basken, diesseits und jenseits der i
Pyrenäen, noch Uebcrreste der alten Iberier und die baöki- !
sche Sprache, welche lange für einen celtischen Dialect galt, l
erweist sich deutlich als ein völlig verschiedenes, cigenthüm- !
liches, mit den Nachbarsprachen nicht verwandtes Idiom, dasaber Wörter celtischen und lateinischen Ursprungs beige- !
mischt enthält. !
Auch in Sardinien siedelten sich Iberier an, welche spä- !ter durch die Eroberungen der Carthager in die Gebirgegedrängt wurden. Aus der Vermischung mit späteren Ero-berern der Insel giengen die heutigen Sarden hervor, derenSprache fast nur ein Dialect der italischen Sprache ist. DieSarden beschreibt La Marmora im Allgemeinen als von mitt-lerer Größe, mit regelmäßig gebautem, sehr schlanken Körper;sie haben starke Schenkel und gerade Beine, eine gelbliche,