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2 (1831)
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und daher den Georgierinnen nahe kommen; Klaproth ver-machet, daß diese Regelmäßigkeit der Formen von einer Ver-bindung ihrer Vorfahren mit georgischen Weibern kommt.Nach Pallas gleichen die Osseten den Bauern des nördlichenRußlands und haben gewöhnlich braunes oder lichtes Haarund rothe Bärte.

d) Indo-europäische Nationen.

Wenn wir von den Völkern am Indus und Ganges, vonIndostau über die persischen Hochebenen hinweg, nach EuropaVordringen, so berühren wir eine Menge Nationen, welcheeine allgemeine Verwandtschaft in Sprache und physischemBaue beurkunden. Auf der Karte bilden diese Länder einenbandartigen Streif, der vom südöstlichen Asien bis zumNord- und süd-westlichen Europa, vom Indostau bis nachScandinavien und Britannien und zum Cap Finisterre reicht,und in derselben Richtung immer breiter werdend, in Europaseine größte Ausdehnung erlangt.

Die Sprachen, welche in diesen Ländern gesprochen wer-den, bilden einen gemeinschaftlichen Stamm, den man mitdem Namen des Indo - germanischen gewöhnlich bezeichnet,der aber wohl, da man höchst wahrscheinlich den großen sla-vischen Sprachstamm dazu rechnen muß, besser der Indo-europäische genannt wird. An diesen Sprachstamm stoßenim Osten und Nordosten, so wie im Süden, zwei, der gram-matischen Struktur nach völlig verschiedene Stämme, nemlichin erstercr Richtung der Indo-chinesische und iwletzterer derSemitische.

Der Indo-europäische Sprachstamm zerfällt in mehrereFamilien, in die indisch-persische, die griechisch-lateinische,gothisch-germanische, slavische und keltische. Die Wurzelndieser sämmtlichcn Sprachen sind größtentheils wenigstenszweisilbig, während bei dem Indo-chinesischen nur einsilbigeWnrzellante, oder Grundwörter vorhanden sind, und die' semi-tischen dreisylbige Wurzeln haben. Die semitischen undIndo-europäischen Sprachen stehen sich allerdings nicht soentfernt, sondern scheinen einen großen Grad von Vcrwandt-

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