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ganzen Caucasus zu sein; die Georgierinnen jedoch scheinenin mehrfacher Hinsicht den Vorzug zu verdienen; namentlichhaben sie regelmäßigere Züge, keine aufgestülpte Nase i,„dkeine rothen Haare, wie die tfcherkefsifchen Mädchen, welchedaher nicht für vollendete Schönheiten gelten können.
Die Abascn wohnen größtentheils an den Küsten desschwarzen Meeres und treiben Viehzucht und Ackerbau. Die«basischen Frauen sind sehr schön, und werden mehr als dieCircassicrinncn, zugleich mit mingrelischen Georgierinnen, sindie türkischen Harems gesucht.
Die Lesgi zerfallen in eine Menge kleiner Stämme, undbewohnen den östlichen Abfall des CaucasuS und die Ebenenam caSpischen Meere. Die Lesgi sind unter den wilde»Bewohnern des Caucasus die räuberischten und unversöhn-liche Feinde der Christen.
Die Mizdschegi und Tsetschenzen geben den Lesgi an Räu-berei und Wildheit kaum etwas nach; sie wohnen am ober» ^Tcrek.
Die Osseten öder Zron werden besser zu den indö-eure- !päischen Nationen gerechnet. Klaproth gibt an, daß ihreSprache und verschiedene geschichtliche. Spuren andeutcn, daßdieses Volk eine medische Kolonie sei, welche in längst ver-flossenen Zeiten in Len Caucasus verpflanzt wurde. Nachder Ansicht dieses Forschers sind sie als die Ucbcrbleibsel Le-Aloncn und Äsen des Mittelalters zu betrachten. DasAcußere dieses Volks unterscheidet sich von allen Nachbarvöl- ^kern, und verräth deutlich einen fremden Ursprung. Sic sindziemlich gut gebaut, stark, kräftig und gewöhnlich von m ttle-rem Wüchse; sind selten dick, aber fleischig und breitschulterig, ^besonders ist dies; bei den Weibern der Fall. Zhrc Gesichts-bildung nähert sich sehr der europäischen; blaue Augen undblonde, oder röthlichc Haare sind ganz gewöhnlich bei de»Osseten; sehr selten findet man ganz schwarzes Haar. DieWeiber sind in der Regel klein und nicht sehr hübsch; siehaben ein rundes Gesicht, eine platte Nase und einen stäm-migen Wuchs. Hiervon machen jedoch die aus der Gegendvon Tagaur eine Ausnahme, welche schön und schlank sind,