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2 (1831)
Entstehung
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hervorbrechcnd, sich Babyloniens bemächtigten, waren Völkersemitischen Ursprungs. 2» Chaldäa, unter der HerrschaftNimrods und seiner Nachkommen, lebte der Erzvater Abram.Er zog auf Las Gebot Gottes von Ur aus Chaldäa unddann aus Haran in Syrien, wo er eine Zeitlaug wohnte,nach Canaan. Aus den Erzählungen der Schrift geht her-vor, daß Abram oder wie er später hieß, Abraham und alledie alten Erzväter ein nomadisches Leben führten, und mitihren großen Viehhccrden bald diese, bald jene Strecke, wel-che ihnen Weide bot, bewohnten. Noch jetzt führen die Ara-ber, Völker semitischen Stammes, ein solches wechselndes No-madenleben. Die Phönizier oder Cauaaniter, chamitischenUrsprungs, scheinen aus den älteren Wohnplätzen am persi-schen Golf, an die See von Syrien und endlich an die Kü-sten durch Iosua vom Innern Canaans vertrieben worden z»sein, und es ist überhaupt nicht unwahrscheinlich, daß die ver-schiedenen Nationen chamitischen Stammes, die unter densemitischen Völkern zerstreut wohnten, Dialecte der syrischenoder semitischen Sprache redeten.

So dehnten sich die semitischen Völker mit ihren späterenNachkömmlingen, den Arabern, über eine große Landstreckr jaus, und wohnten vom alten Cappadocien bis an die Süd-spitze der arabischen Halbinsel. Die aramäische oder semiti-sche Sprachengruppe, mit ihren Tochtersprachen, der cappa-docischen, syrischen, assyrischen, chaldäischcn, hebräischen, sama-ritanischcn, phönizischen, arabischen, verbindet eine Gruppevon Völkern, welche die Länder von der persischen Grenze, vomStufcnlandc deS Euphrat und Tigris, bis westlich nach Lydie»und zum Mittelmeer, südlich bis nach Jemen bewohnten.

Eigcnthümliche Züge blieben den Juden und Arabern, ih-ren Ursprung verrarhend, eingedrückt, so weit auch ihre Ver-breitung reichen mag. Die Juden, ohne eigentliche Heimath,unter allen Völkern der Erde zerstreut, bewahren die Inte-grität ihrer Sitte und ihres Aussehens unter allen Himmels-strichen. Die mächtigen Araber früherer Jahrhunderte über-schritten die Grenzen ihres Stammlandes nach Osten undWesten, verbreiteten sich am ganzen Nordrand von Afrika,