Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
Seite
82
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reicht. Za der berühmte französische Gcognost Vrongniart,der Water, fand wirklich, wie er zuvor vermuthct hatte, unterüberhangcndcn Gneififelsen in der Bucht, von Uddcwalla, iooFuß über dem Niveau des Meeres, Balanen am Fclsgesteinefestsitzend, welche hier seit langer als 4000 Jahren vor denzerstörenden Wirkungen der Elemente, und als Zeugen jenergroßen, die Erde bedeckenden Fluth, auf eine wunderbareWeise erhalten waren.

S ch l u ß.

So. hatten wir nun auch durch naturgeschichtliche That-sachen nachgcwiesen, daß eine allgewaltige Fluth plötzlich übudie Erde hereinbrach, sie ganz überschwemmte, die höchste»Berge bedeckte und alles Lebendige, das Wenige abgerechnet,welches Gott erhalten wollte, in ihren Wellen begrub. Wirwissen nicht, wie es dem Herrn gefiel, diese Ungeheuern Flu-chen herbcizuführen und das Wasser zu heben. Aber diegewaltigen Spuren liegen vor uns und alle Elemente schei-nen dabei thatig gewesen zu sein. Welche ungeheure Gewaltgehörte dazu, um Felsmassen 4000 Fuß hoch auf den Jurazu schleudern? Langsam verlief das Gewässer; Friede»wurde verheißen; eine reihe Pflanzendecke "überzog von Neun»die Erde und eine neue Thierwelt breitete sich aus. VomFuß des Berges Ararat folgte der Mensch den sinkende»Gewässern und bevölkerte von Neuem die Erde, er suchteWohnplätze in dem Palmenklima der Tropen, wie unter de«Eisbergen des Pols, welche, als ewige Denksäulcn des ZoriüGottes, die frischen Spuren einer untcrgegangenen Schöpf,,,,zdem staunenden Beobachter darbieten, ein Erinnerungszeichc«der Vergangenheit, wie ein Mahnwort der Zukunft.