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2 (1831)
Entstehung
Seite
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besonders in den Knochenbrekzien gefunden wurden. DieKnochcnbrckzie von Sardinien enthält Kicferfragmente einerkleinen Eidechse, kleiner als unsere gewöhnliche. 2» derVrekzie von Nizza fand Cuvier Theile einer Schildkröte, wel-che er nur der in Nenholland lebenden 'Iest6o racliata ver-gleichen konnte. Zn der Vrekzie von Antibes zeigen sichsehr kleine Schlangenwirbel eingebacken. Zn Cctte hat manWirbel, denen der Hausnatter ähnlich, gefunden. Crawfurdbrachte Knochen von einer Flußschildkröte und von klnemCrokodil aus dem großen Lager am Zrawadi mit.

4) Fischrcste in Höhlen.

Es ist sehr zweifelhaft, ob auch Ucberbleibscl von Fischenin der Dilnvialformation anzutresfen sind. Espcr, der ersteNaturforscher, welcher die Gaylcnrcnthcr Höhle untersuchteund beschrieb, spricht von einem eigenthümlichcn daselbst ge-fundenen Eonglomerat, welches aus einer verwirrten Mengekleiner Knochen bestand, deren Vrnchfläche» faserig warenund die Eöper zum Theil für Reptilien- und Fischknochenhielt. Auch in einer Höhle des südlichen Frankreichs und ineiner deutschen will man Fischgräten gefunden haben. Sindalle diese Beobachtungen richtig und die Neste wirklich fossil,so bleiben es immer sehr vereinzelte Thatsachen und selteneBeispiele. Die Fische, im Elemente des Wassers lebend,waren nicht mit zur Vertilgung bestimmt, als Thiere, welchenicht den Odem im Trocknen hatten. Die wenigen in denHöhlen Vorgefundenen llebcrhleibsel konnten recht wohl durchNanbthiere kleinerer Art, welche die Höhlen bewohnten, da-hin verschleppt worden sein,

5) klebe rrcstc von Schalthicrcn.

Conchplicn sind die einzigen llcbcrbleibsel von wirbellosenThieren, welche man bis jetzt im Diluvium gefunden hat.Zahlreich finde» sich solche Bruchstücke im muschclführcndenKieS. Außerdem hat man auch Land- und Süßwasscrmu-scheln, und diese fast ausschließlich, in den Höhlen, in größe-rer Menge in den Knochcnbrekzien des südlichen Enropa'ö,gesunden. Sie gehören vorzüglich den Gattungen iieliv.

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