Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
Seite
55
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Theile, wie Schnabel und Füße, sind, als zu leicht zerstörbar,gerade nicht erhalten, und so muß man sich daher gewöhnlichmit einem bloö annähernden Resultat begnügen.

Auf den Znseln des Lächowarchipcls, an der MündungdcS Zana in der Provinz Iakuzk in Sibirien, will man zu-gleich mit Knochen von MammuthS, Rhinozerossen und Büf-felhörnern die fossilen Ueberreste eines großen Geiers gefun-den haben. Bei Westeregeln, zwischen Halberstadt und Mag-deburg, sind die Spalten des Gypscs mit einem Mergellehmauögefüllt, welcher Knochen von Nashörnern, Pferden undHyänen einschließt. Darin fand man, in wirklich fossilemZustande, den Oberschenkelknochen eines Geiers, derUinsremgrauen Geier (Vultun cineious) sehr ähnlich war. Bucklandhat bei seinen genauen Untersuchungen in der Höhle vonKirkdale mehrere Vögelreste, zugleich mit andern vorweltli-chen Thieren, gefunden und dann beschrieben und abgebildet.Nach seinen Bestimmungen dürften sie etwa folgenden Vö-geln angehört haben: Nabe, Schnepfe, Taube, Lerche, Ente.Zn mehreren französischen Höhlen gibt es auch Vögelreste;so fand z. B. Villaudel in der Grotte zu Avison, bei St.Macaire an der Garonne, den Knochen eines Vogels vonder Größe einer Lerche. Am häufigsten wurden bis jetztsolche Vogelgcbeine in den Knochenbrekzien am Mittelmeergefunden, zu Gibraltar, zu' Cette (Ueberreste eines Vogelsvon der Größe einer Bachstelze), zu Nizza, (der NaturforscherNisso erwähnt kleiner Schienbeine von Amseln oder Drosseln,Wirbel oder Flügelknocheu von Seevögeln, ähnlich denen voneiner Möve, Uai'us LiLi-na) und zu Cagliari. Letztere Brekziescheint am reichsten daran zu senk, und die Neste dürften we-nigstens vier Vögeln angehort haben: einem Naben, einemHoher, einer Drossel oder einem Staar und einer Lerche.Alle diese Knochen haben große Ähnlichkeit mit solchen Vö-geln, die in unserer Gegend leben.

3) Reptilien aus dem Fluthland.

Eben so wenig verschieden zeigen sich die Ueberbleibselnvon Reptilien, welche sparsam in den Diluvialformationen,