größte Ähnlichkeit mit dem braunen Bar gehabt haben.Dpei andere Arten scheinen mehr in dem südlichen Europaeinheimisch gewesen zu sein; sie unterscheiden sich von denvorigen, so wie von allen lebenden, durch ganz plattgedrückteund schneidende Eckzähue. Eine Art (Losus Liiusons) ließseine Gebeine vorzüglich häufig im obern Arnothal, zugleichmit vielen Resten von Mammuths und andern großen Vier-füßern. Zwei andre wurden in dem berühmten, von Lavaüberschütteten Diluvialboden der Auvergne gefunden. Inden deutschen Höhlen find es die Baren, deren Neste sich inüberwiegender Menge vorfinden; sparsamer, dagegen in denenglischen Höhlen gerade umgekehrt häufiger, Honst aber übereinen großen Theil von Europa verbreitet, war eine großeund starke Hyäne (Ilxoono spxckaea), welche der noch leben-den Hyäne des Caps ähnlich, wahrscheinlich aber noch größerund raubgieriger gewesen ist. Eine zweite von dieser ver-schiedene Art fand man besonders im südlichen Frankreich.Bei weitem seltener waren die Neste von einigen großen Ka-tzen in den deutschen Höhlen, in den Knochenbrekzien amMittelmeere und im Flnßdiluvium mehrerer Gegenden gefun-den. Eine dieser Katzen hatte die Größe des Löwen undheißt darum auch der Höhlenlöwe (ikolis sxeloea). In denMuggendorfer Höhlen fand man davon wohl erhaltene Schä-del dieses Thieres, zugleich mit einer kleineren Katzeuart (iLc-lis antlgna), welche die Größe des Luchses gehabt habenmochte. Die an fossilen Resten so reiche Auvergne bringtin ihren Diluviallagern noch mehrere, noch nicht genau genuggekannte Arten.
Außer diesen Fleischfressern gab es noch einige andereaus dem Hundsgcschlechte. Der Höhlenwolf (Louis sp>etaens)muß die größte Ähnlichkeit mit dem jetzigen Wolf gehabthaben; Größe und Knochenbau beider kamen wenigstens sehrüberein; am vollständigsten kommen seine Neste in der Gay-'llenreuther Höhle vor. Knochen und Zähne von Füchsen fan-den sich in den meisten Höhlen und Knochenbrekzien; die bei,uns verkommende Art, der Höhlenfuchs, übertraf den nochlebenden an Größe etwas.