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2 (1831)
Entstehung
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Die durch die Sündfluth zusammengeschwcmmten Erd-und Felsmaffen, mit Muscheln und Gebeinen, finden sich inThälern, wie auf Hügeln und Bergen, die weit über demNiveau unserer jetzigen Wasser liegen, und daher unmöglichvon ihnen zusammengeführt sein konnten. Nur die höchsten,stcilabfallenden Alpenketten find zum Theil vom Diluviumentblößt; aber hier konnte es vermöge der Abschüssigkeit desBodens nicht liegen bleiben. Große, weite Ebenen find mitdem Sand, Grus und Thon bedeckt, und diese Massen habendurch die offenen Felslöcher und Klüfte Wege zu den unter-irdischen Höhlungen und Spalten gefunden, welche die festemGebirgsmaffen, besonders die Kalkfclsen durchziehen. DieRollsteine und großen Felöblöcke des Diluviums wurden häufigaus sehr entlegenen Gegenden he Angeführt, denn sie bestehenauS Gebirgöarten, welche der Umgegend fremd ganz sind.

Die einzelnen Glieder der Diluvialformation.

Die Torfmoore der Diluvialzeit.

Nicht alle Torfmoore gehören unserer Zeit an; manchefind älter als das Torfgebilde des Schwemmlandes oder derAlluvialepoche und mäßen in der Zeit vor der großen Fluthentstanden sein. Zn den schottischen Hochlanden find dieGipfel und Rücken von 2000 Fuß hohen Bergen mit Torfbedeckt, und auch auf dem Lrockeugebirge steigen die Torf-lager bis zu einer Höhe von 3000 Fuß hinan. Gewöhnlichfind Liese älteren Torfe arm an vegetabilischen Theilen undhäufig mit thonig-sandigem Lehm durchsetzt, so daß sic zumBrennen weniger tauglich sind. Die Neste von Thieren stim-men mit denen anderer Diluvialgebilde überein und sind derjetzigen Fauna des Landes fremd.

Die Diluvialablagerungcn der Thäler.

Zn den Thälern finden sich längs der Thalwände undder Strombetten, von den neueren Bildungen des Schwemm-landes überdeckt, und unmittelbar auf festen Gesteinmassenruhend, nie aber von diesen überlagert, Massen und Schich-

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