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tei« von Sand, von Gerolle und Geschieben, abgerundetengrößeren oder kleineren Bruchstücken von Gebirgsartcn, mitvielen Lehm- und Mcrgelbänken, welche Muscheln und Ueber-reste großer, ausgestorbcner Landsäugethiere führen. Auchgroße Holzstücke, wie verkohlt, und einzelne Palmen ähnlicheStämme hat man in unsrem nördlichen Europa darin ge-funden. Zuweilen hat das Fluthland ganze Thälcr ausge-füllt mit solchen Massen, welche das mächtige Gewässer vonden Gebirgen entführt hatte; auch ganze, ziemlich beträcht-liche Hügel setzt es zusammen. Die Geschiebe stammen theilSvon den Gestcinmasscn her, auf welche das Fluthland aufgc-lagert ist, theilS kommen sie aus entfernten Gebirgsketten.
Mächtigkeit der D iluv i a lsch i ch ten.
Die Dicke und Mächtigkeit des Diluviums ist sehr ver-schieden und betragt zuweilen nur einige Fuß, wie in man-chen Gegenden Schwedens, Deutschlands und in Frankreichin der Umgegend von Paris. An manchen Punkten z. B.in Bayern bildet es 100 bis 160 Fuß dicke Lager. Am Fußder Apenuinen erreicht es eine Mächtigkeit von 60 bis 70Fuß. Im Pothal, an manchen Orte» in der Provence, füllteö die Seitenwände der Thäler aus, bildet sauftgcruudeteHügel und bedeckt die umliegenden Höhen 1000 bis 1200Fuß hoch. Dieß ist wohl die größte Mächtigkeit, welche csin Europa erreicht. In America hat man noch wenig ge-naue Messungen augestellt; doch maß daS Diluvium, welchesbeim Graben des Eriekanals entblößt wurde, 108 Fuß.
Die großen Felsblöckc der Ebenen.
Zn dem Fluthlande gehören auch jene, zum Theil Unge-heuern Felsblöcke, welche im alten und neuen Continentcüber viele Gegenden verbreitet sind, und deren Fortschasfung auf eine ungeheure Gewalt deutet. Diese Felsblöckcfinden sich von sehr verschiedener Größe, und wechseln voneinem Kubikfuß bis 50 , 000 . Zuweilen sind sie, besondersdie kleineren etwas abgeschliffcn und abgcrollt, gewöhnlichaber, besonders die großen, bloß abgestumpft, ohne scharfe