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2 (1831)
Entstehung
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Diese Untersuchungen über fossile Pflanzen sind aufNeste aus einem grosicn Theil von Europa und einem klejnenvon Nordamerika gegründet. Wenige stammen aus andernLandern.

Ein trefflicher Geognost, der Professor Hoffmann ln Halle,hat gegen diese Aufstellungen einige, nicht unwichtige Einwen-dungen gemacht. Keineswegs sind nemlich jene Epochen, we-der in geologischer noch in botanischer Hinsicht so gesondert,als dort angenommen wird. -Ferner sind nicht alle die ange-führten Gebirgsarten wirklich leer an Landpflanzcn. So fin-den sich im rothen Todcliegenden, am Kyffhäuser, Baum-stämme von 3 Fuß Dicke, und 24 bis 30 Fuß Länge vor,theilweise in aufrechter Stellung; ähnliches hat man auchanderwärts beobachtet. Eben so finden sich in der Kreidevon mehreren Distrikten Englands und Deutschlands Früchte,Zweige und Blätter von Landpflanzcn; sa von diesen findetman vielleicht eben so viele Spuren als von Sccpflanzcn.Die Dicotyledonen kommen schon in älteren Formationen vor,als Brongniart angibt, z. B. im Jurakalk und im Keuper-sandstein. Gegen die Annahme pincr, von unserer jetzigennicht verschiedenen, Temperatur gegen das Ende der tertiärenEpoche, welches Brongniart, nach der Ähnlichkeit der dama-ligen und jetzigen Vegetationsverhältniffc, annimmt, möchtenauch die Spuren von Palmen, und die Neste tropischer Land-thierfornien im tertiären Gebiet, wie in den Dilumalforma-tionen, sprechen.

Man sicht hieraus, wie wenig unsere jetzigen Kenntnisseder vorweltlichcn Pflanzen noch hinreichcn, um darauf sichereResultate zu gründen, und wie viele Thatsachen oft in wenigWochen aufgefundcn werden, die eine Widerlegung von Hy-pothesen möglich machen, wenn dieselben auch auf Jahre lan-gen Forschungen beruhen sollten.

Die Fauna der Urzeit.

Lange vor Brongniart hatte Egvicr auf ähnlich^ Weiseeine Ucbersicht über die Thiere der Urwelt gegeben, un,d ihr