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krautern ( 8 iglII.irm), Lycopodien von 60 bis 70 Fuß Höbe(I>,^>i,Ini1c:n(liDl>)) gigantische Palmen und lilieuartigc Ge-wächse lassen schließen, daß das Klima damals viel fruchtbarerund wärmer war, als das der Aeqninoetialgegcnden von Ame-rika und vom indischen Archipel. Die offene Oberfläche derErde bestand nach des Verfassers Meinung zu jener Zeitblot- ans Znseln; denn noch jetzt sind die Crpptogamcn aufInseln größer als auf Contincnte». Auch einige wenige Ko-niferen grünten zu jener Epoche, Im Ganzen kennt inanetwa 50 bis 60 Pflanzenarten auS dieser Periode,
In der zweiten Periode, vom Jurakalk bis zur Kreide,gab es noch Dieotpledoncn unter den bis jetzt bekannten 70oder 80 Pflanzenarten, welche von den vorigen ganz verschie-den sind, was Gattung und Familie betrifft. Cycadeen undConiferen bilden die Hauptglieder dieser einförmigen Flora,pon welcher sie über zwei Drittheilc ansmachen, wahrend siejetzt nicht den dreihundertsten Theil der Pflanzen betragen.
' Das andere Drittheil sind Cryptogamen. Palmen fehlen völ-lig oder die wenigen Spuren gehörten höchst eigcnthümlicheii,von den jetzigen verschiedenen Arten an.
Zn der dritten Periode, welche den tertiären Gebirgenentspricht, nehmen die dicotyledonischen Pflanzen rasch über-hand. Sie sind, wje in der jetzigen Flora der Erde, fünf-mal zahlreicher als alle übrigen Pflanzen. Spurcnweise nurzeigen sich Farrenkränter, Schachtelhalme und Moose. Inden älteren tertiären Formationen ist die Vegetation noch et-was von unserer jetzigen Zeit verschieden, und derjenigen derheißen Länder analog. So finden sich hier Palmen und meh-rere Lorbeer und Melastoma ähnliche Blätter. Im oberenSüßwaffergebiet dagegen sind die Pflanzen dieselben, welchesich noclf in unfern Gegenden finden.
Zwischen den Gebirgen dieser verschiedenen Perioden kom-men einzelne Felsarten por, welche ganz ohne Ueberbleibselvon Landgewächsen sind, das Nothe Todtliegende, der Alpen-kalk, Muschelkalk und die Kreide. Dieß deutet wohl aufgroße Meereöeinbrüche und Ueberschwemmungen, welche dieLandpegetation zerstörten,