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2 (1831)
Entstehung
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Lcrhaltuiß zu den verschiede,,c-n Gcstciubilduugeu uachgcwie-se». Auch cr glaubte mehrere Epochen unterscheiden zu können.

Wenn man von unten aus den versteiucrungsleercn Schie-fern der Urgebirge zu den Uebergangsformationcn heranf-steigt, so findet man die ersten Neste organischer Wesen in derGrauwacke und im Uebergangskalk. Nur uiederorganisirtcTchicre aber sind es, welche als die ältesten Wesen der thie-rischcn Schöpfung uns erscheinen, Krnstenthicre, Molluskenund Zoophyten. Die Triobiten waren krebsartige Thicre,aber von so eigenthumlichem Bau, daß wir jetzt nichts ent-fernt ähnliches aufzuweisen haben. Sie gehören den Ueber-gaugsgebirgen ausschließlich an, und werden in spateren For-mationen nicht mehr gefunden; gegen 4o Arten sind jetztschon bekannt. In ungeheurer Menge enthalt der Ueber-gangskalk Muschelthicre; diese ähneln zum Theil den Gat-tungen der Jetztzeit, sind aber stets verschieden der Art nach.Die meisten aber, wie, die Orthozeratiten, Lituoliten re. sindvöllig ansgestorben. Gestielte Seesterne, finden sich in sol-cher Anzahl angchäuft, daß der Kalk auch den Namen Enkri-niteukalkstein erhielt. Korallenthiere aller Art fehlen eben-falls, nicht. Aber in den Steinkohlenlagern, und unter denPalmenresten und riescnmaßigcn Farren, findet man noch keineSpur von höheren Thicrcn. Nur Fische glaubte man in ei-nem Uebergangsthonschiefcr von GlariS hieher rechnen zu müs-sen, aber neuere Untersuchungen zeigen, daß diese Gebirgsartspateren Formationen beigezahlt werden muß.

Die Flötzformationen begreifen eine unendliche Mengevon mannigfaltigen Gebirgen, vom Steiukohlensandstcin biszur Kreide. Das Kohlengebirge welches einige hundert Ar-ten von Pflanzen, Equifeten, Farren, und Nohrarten aufzu-wciscn hat, ist höchst arm an thierischen Resten; nur einigeConchylien hat man darin gefunden, Dagegen ist der zu»,Zcchstein gehörige bituminöse Kupferschiefer reich an Neste»von Fischen; hier treten also Wirbelthiere zuerst auf. DieFische gehören wohl alle heutzutage unbekannten Gattungengn und sind Seefische; denn die wenigen, welche mit Süß-wasserfischen Ähnlichkeit haben, sind nicht deutlich genug er-