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Gebirgöarten kan» » 11 S die tteberlagerung nicht leiten, den»sie besitzen keine regelmäßige; eine Classification nach derZeitfolge ist daher kaum, oder nur im Allgemeinen möglich,und die bisherigen Versuche haben so viel Schwankendes undUnsicheres, daß man besser für jetzt davon absteht. Einesolche Altersverschiedenhcit kann man nur bei den entfernte-sten Gliedern, bei den Graniten und bei den neuen und altenLaven Nachweisen.
Wenn wir bei den ungeschichteten Felömassen von untennach oben steigen, so bildet das tiesste Glied die granitartigenFormationen, welche, zugleich mit den untersten Gebirgsartender geschichteten, hohe Bergketten zusammensetzen. Ohne Spu-ren von organischen Resten, wie alle massigen Felsarten, ent-halten sie dagegen sehr viele Mineralien und die meisten Me-talle. Sie zeigen eine merkwürdige Uebereinstinimnng derVestandtheile mit dem Gneiß und Glimmerschiefer, und ihrewesentlichen Grenztheile bestehen, wie bei diesen, aus Quarz,Feldspath und Glimmer, oder statt des letzteren, aus Horn-blende oder Talk. Der Granit, Syenit und Protogpn sinddie Hauptarten dieser Gruppe. Der Granit scheint zu ver-schiedenen Epochen gebildet worden zu sein, denn er liegtbald auf oder unter dem Gneiß, (seine gewöhnliche Stelle),bald, wie in Norwegen, auf dem Uebergangskalk, bald aufdem Steinkohlensandstein, auf dem bunten Sandstein undselbst auf Abtheilungen des LiaS. In Gangen durchsetzt erdie Grauwacke und verschiedene Schiefer. Sein Maximumder Höhe scheint in Europa nicht leicht über 5000 Fuß zu sein.
Eine andere Gruppe bilden die Porphyre und Ophiolite,wohin die Trappgesteine, Variolite und Serpentine gehören.Sie haben eine bei weitem weniger deutliche krystallinischeStruktur, als die vorigen, und kommen stets oberhalb derGliimtierschiefer und Urthonschiefer vor, überlagern aber eben-falls häufig weit höhere oder spatere Formationen, selbst denLias. Es gibt Serpentinkuppen von 14 ,000 Fuß Höhe.
Die Trachyte und Basalte, welche eine besondere Gruppeausmachcn, näheren sich schon sehr den alteren Laven. Sierragen häufig Spuren von feuriger Einwirkung und selbst