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von Schmelzung an sich. Ihre Bildung scheint meist nachder Kreide erst stattgehabt zu haben.
Die eigentlichen vulkanischen Gebirgsarten tragen deutlichden Character einer erlittenen Schmelzung an sich. Die äl-teren Laven, zum Theil mit basaltartigcr Struktur, die Obsi-diane, Bimssteine und vulkanischen Conglomerate müssen vonden neueren getrennt werden. Ihre Entstehung fallt wahr-scheinlich in und selbst nach der Diluvialepoche. In diesePeriode gehören die ausgebrannten Vulkane der Auvergne;hier bedecken, z. B. am Berg Boulade, Lavatrümmer, Schla-cken und vulkanische Tuffe ungeheure Knochenlager mit Ueber-resten von Thieren der Diluvialzeit.
Die neueren Lavabildungen entsprechen dem aufgeschwemm-ten Land. Gleich diesem entstehen sie fortwährend. Oftkann man aber keine deutliche Grenze zwischen alten undneuen Laven finden. Wie das Schwemmland meist ein Pro-dukt der Ströme, so sind die Laven AuSwurfsstoffe der thä-tigen Bnlkane. Aber nicht bloS feste Lavabildnngcn gehörenhieher, sondern auch die Erzeugnisse der brennenden Solfa-taren, die Produkte der Schlammvulkane und der warmenQuellen mit den Bildungen von Kieselsinter, fast immer, aufvulkanischem Boden wurzelnd.
Die Flora der Urzeit.
Die Erde war lange von Pflanzen und Thieren bedeckt,ehe der Mensch auf ihr geschaffen wurde und sich von einemkleinen Bezirk, einem Hochgebirge des Morgenlands, überdie weiten Flächen der Festländer und die Inseln, bis zu deneisigen Regionen der Pole verbreitete.
So wie der große Naturforscher Cuvier, mit den reichstenHilfsmitteln versehen, und mit dem Blicke des Genies be-gabt, aus den zerstreuten und verstümmelten Resten thierischcxWesen eine Fauna der Urwelt sammelte, und die Thieregleichsam von Neuem, vor den Augen des staunenden Beo-bachters, und zu seiner eigenen Verwunderung schuf, so schriebein jüngerer Freund, Alexander Brongniqrt in unfern Tagen