Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
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sebr streng von den über ihnen liegenden, wie von den tiefe-ren getrennt sind, sondern in beide oft unmerklich übergehen.Man hat sie deßhalb auch Uebergangsgebirge genannt. Diehieher gehörigen Gebirgsarten haben eine bald dichte, bald.blätterige Strnctnr und zeigen alle eine deutliche Schichtung.Sie enthalten bald viele, bald wenig organische Neste, chausigvon unbekannten Formen, Pflanzen, Muscheln, krebsartigeThiere und viele Korallen. Sie bilden die höchsten Gebirgeder Erde, die ungeheuren, zerrissenen Alpenketten mit Abstür-zen und sahen Felswänden, Zn den Alpen erreichen sie eineHöhe von mehr als l 0 , 00 OLuß, ja einzelne Spitzen ragenüber 12,000 Fuß empor. Zn den niedrigem Gebirgsketten,wo die höchsten Berge auS Urgebirgsarten bestehen, von wel-chen sie wie durchbrochen zu sein scheinen, gehen sie nicht sohoch. Zn den Pyrenäen erreichen sie 7000 Fuß, in den Ar-dennen 3000, in Schottland, in der Bretagne kaum 4000, inmehreren Gebirgen Deutschlands wenig über 2000 Fuß. Dieeinzelnen Glieder dieser Formation sind: der UebergangSkalk,welcher vortreffliche Marmorarten liefert, die jüngere Grau-wacke mit einem rothen Sandstein, die ältere Grauwackenfor-mation mit Kieselschiefer, Alaunschiefer, körnigem und kalki-gem Kalk und Grünstein, ünd der Thonschiefer,

Die tiefsten Punkte, bis zu welchen bis setzt das Augedes Beobachters gedrungen ist, füllen die Urgebirge aus.Hieher gehören die Talk-, Gneiß- und Glimmerschiefersorma-tionen. Sie zeigen deutlich, daß sie auf dem Wege chemi-scher Auflösung gebildet sind und sie haben eine ganz kristal-linische Struktur. Zm großen sind sie schieferig und blätte-rig und deutlich geschichtet. Sie sind ganz ohne organischeUeberreste, schließen aber eine Menge Mineralien und dieschönsten Krpstalle ein, und die sie in allen Richtungen durch-kreuzenden Klüfte sind meist mit Erzen auSgefüllt. DaSstZold und fast alle Metalle werden durch den Bergbau inshnen gewonnen. Sie bilden gleichfalls, mit den Vorigen,die höchsten Gebirgsketten; die Berge dieser Formationenzeichnen sich durch lange, scharfe und gezahnte Kamme guS.

Bei der Beachtung der ungeschichteten oder massigen ^