Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
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dm westindischen Inseln, in Nnfiland, in der Moldau undWallachei, in den Steppen von Mittelasien, in Indien, aufEeilon, im nördlichen Afrika und auf den canarischcn Inseln.

Unter den tertiären Gebirgen liegen die Flötzgebirge, de-ren oberstes Glied, die Kreide, sie von jenen trennt. AlleGebilde dieser Formation scheinen im Meere entstanden, we-nigstens findet man in ihnen fast ausschließlich nur Scepro-dnkte, viele Secgewächse, Muscheln und Pslanzenthiere, großeSeeschildkröten und andere fremdartige Reptilien von riesen-niäßiger Größe, Krebse. Es sind abwechselnde mächtige La-ger von Sand und Kalkstein, a^e auf mechanische Weise ab-gesetzt und wenig krystallisirte ?Rineralien enthaltend. Fastimmer ist ihre Schichtung ungleichförmig. Sie sind arm anErzen, und fast blos das Eisen, dessen Bildung bis in dieneueste Zeit zu verfolgen ist, kommt darinnen vor. In ihnensind mehrentheils die merkwürdigen Höhlen, welche wir beider Diluvialepoche näher kennen lernen werden. Sie steigenzu einem höheren Niveau hinan als die vorige Gruppe undbilden oft terassenförmige Gebirge mit jähen Abstürzen. Sicsind über einen großen Bezirk der Erde verbreitet und setzenvorzüglich im alten Continent, in Europa, Asien und Afrika,mächtige Gebirgsrücken zusammen, die oft eine Höhe vonfast 6000 Fuß haben, ja zuweilen dieselbe noch überschreiten.Die Kreidoformation, mit mehreren untergeordneten Gliedern,bildet die oberste Lage. Unter ihr liegt der Jurakalk, wel-cher vorzüglich in Bayern und Schwaben eine weite Streckeeinnimmt und bis zum Iuragebirge sich hinzieht. Der Qua-der- und Kcupersandstein mit der Liasformation trennt derJurakalk vom Muschelkalk. Dieser ist wieder durch den un-ter ihm liegenden bunten Sandstein von einer andern Flötz-kalkformation, vom Zechstein oder Alpenkalk geschieden. Dieunterste Lage bildet der Kohlcnsandstein und das rothe Todt-liegende der deutschen Bergleute, mit großen Kohlenlagern,in welchen viele Bergwerke zur Gewinnung der Steinkohlenbetrieben werden.

Wenn wir noch tiefer in die Erde eindringcn, so kommenwir auf eine andere Gruppe von Gesteinen, die aber nicht

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