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Abhandlung von den Mineralquellen im Allgemeinen und Versuch einer Zusammenstellung von 880 der bekannteren Mineralquellen und Salinen Deutschlands, der Schweiz und einiger angränzenden Länder : mit analytischen Tabellen, worin etwa 250 chemische Analysen von Mineralquellen angegeben sind
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mit Feuersteinen zeigt sich nur einzeln in der norddeutschen Ebene, wie aufRügen, Usedom, Wollin, bei Lüneburg, Prcnzlau u. s. w.

Der Sandstein der Gryphitenformati on findet sich an der nördlichenAbtheilung Deutschlands in einzelnen schmalen Gebirgszügen, in der Gegend vonBentheim, Bramschc, Ostcrkappcln, Bohmte, am Steinhuder-Sce bei Bückeburg, ander nördlichen Gränze des dichten Jurakalkes, in einem schmalen Zuge zwischendiesem und dem Lias.

V. Von dem Vorkommen des jüngsten Flötzgehirges in

Deutschland.

Die auf der Charte mit V. bezeichnete Gebirgsart umfafst das jüngste oderterziäre Flötzgebirge, und als solches die Braunkohlen- und Molasseforma-tion, die Nagelfluhe, den Cerithen- oder Gr ob-Kalk, und die zweiteund dritte Süfswasser-Bildung. Sie kommen an der südlichen Gränze dernördlichen Abtheilung Deutschlands bei Aldenhoven, zwischen Aachen und Jülich,von Bergheim bis Bonn, an einzelnen Punkten der Eifel, dann bei Siegburg, in derGegend von Bensberg, in der Gegend von Magdeburg, von Dömitz, von Freienwalde,von Falkcuberg, von Damm, von Zilenzig, Grochow, von Unruhstadt, an der Ostküsteder Insel Rügen bei Sahl, an der Nordküste der Insel Hiddensee, Usedom, bei Lassan,bei Wollin, dann an der Seeküste bei Dirschkeim, Ranschen, oberhalb Pillnau,ferner bei Muscau, endlich in Sachsen bei Scherben, Lauchstädt, Döllnitz, Wallen-dorf, Oblitz vor. In gröfseren Massen erscheint sie im llessen-Darmstädtischen,nordöstlich von Frankfurt, im Hessen-Cassclschen bei Cassel, Ostheim, dann an derböhmischen Gränze in der Gegend von Eger bei Falkenau, Schlackenwerth, vonTuppau über Brüx bis Töplitz; endlich erstreckt sich diese Formation in ihremHauptvorkommcn in langem und mächtigem Gebirgszuge von Chambery und von denUfern der Rhone überden Genfer- und den Zdrcher-See bis nach Schwcizerisch-Baden,Schairhausen, Constanz und zudem Ufer des Boden-Sees; von dort an dehnt sie sichin schmalem Zuge in nordöstlicher Richtung fortsetzend und an der Gränze desAlpenkalks von Bregenz am Boden-See bis nach dem Chiem-See, nach Salzburg,Waidhofen, Baden bei Wien, Wien jenseits der Donau bis nach Znaim aus; in Mährenbildet diese Formation noch "grofse Gebirgsmassen. Im Süden der Alpen kommt sieebenfalls vor, von Turin bis Yalenza, von Varese und Como bis Bergamo, in sehrgrofser Ausdehnung; dann wieder in Croatien und in Ungarn.

Der Grob- oder Cerithen-Kalk erscheint bei Mainz, wo er sich westlich bisBinsen und südlich bis Dürkheim erstreckt ; eben so nördlich und südlich vonFrankfurt in kleinen Gebirgsmassen; dann in Mähren, im Lande ob der Ens beiWölkersdorf, Schrick, Mistelbach, Wülfersdorf; dann bei Wien, bei Schönbrunn,Möttling; dann am westlichen Ufer des Neusiedler-Sees, in Ungarn, in der Gegendvon Ofen; dann am Platten-See, in der Steyermark unterhalb Gr ätz, von Unter-premstädter in südöstlicher Richtung bis nach Marburg an der Trau; dann an einzel-nen Punkten noch in Ungarn.

Die N a s e 1 f 1 u h e findet sich nur in der Schweiz und im Salzburgischen bei Thun,

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am Rigi, bei Immenstadt, wo sie auf Molasse liegt, dann am Achen-See, wo sieauf Alp c n kalk ruht.

Die zweite und dritte Süfswasser-Bildung, wie sie in der Gegend vonParis so häufig vorkommt, erscheint in Deutschland nur an sehr wenigen Orten,z. B. bei Mühlhausen, bei Wiesbaden, Ilochhcim und Mainz.

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