Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
99
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nt der ausdrücklichen Umschrift: X ein« toi»« Mark,geprägt worden sind, gelten nach diesem Münzfuß 2 Gul-den oder is Rth. Da nun 10 Stück eine Mark fei-nes Silber enthalten, roh aber, oder an Schrot 19?Loth wiegen, so hat also die Mark 3s Loth Zusatz, wo-durch das Silber i3slöthig wird. Jeder Conventions-thaler, deren 8s Stück auf die rohe Mark gehen, wiegtalso an Schrot und Korn is^ Loth, oder 583s- holl.Äsen, und enthält an feinem Silber 1s Loth, oder Ü86?holl. Äsen.

Nach eben diesem Conventionsfuß soll die cöln.Mark feines Gold zu 283^ Guld., und die Ducatenzn ll-s Loth Guld. ausgemünzt werden: folglich ist dasVerhältniß des feinen Goldes zum feinen Silber, in Hin-sicht auf den Werth, wie 1005 zu 71, oder beinahe wie111 zn 1 bestimmt worden.

Da nun aus einer Mark 23s karatiges Gold 67 StückDucaten geprägt werden, so enthalten 674s Ducaten eineMark feines Gold und -ss Karat Zusatz. Darum wiegtein Ducat an feinem Golde sehr nahe 7ls- holl. Äsen,und an Schrot und Korn 72s holl. Äsen. Jedes fehlendeAs wird aber bei Ducaten und Souveraind'ors mit 5 Kreu-zer, bei Carolinen und Mard'ors mit ll Kreuzer, und beiPistolen mit lls Kreuzer vergütet; was aber über 2 Äsenzu leicht ist, wird ganz außer Cours gesetzt.

Nach der Zeit ist in verschiedenen Ländern der 2 llgül-den fuß eingeführt, das ist: die Mark feines Silber 2llGulden oder 16 Rth. geschätzt worden. Diesem zufolgegilt also der Convth. 2? Gulden oder isNth.; der franz.Kronenth. is Rth.; der Carolin 7s- Rth., und derDucate 3s- Rth., und diesen Werth pflegt man edaer-mäßig, auch wohl den Frankfurter Cours zu nen-nen. - Das Publikum sing endlich an, hier und m mehrandern Ländern, im Handel und Wandel den 25gul-denfuß einzuführen, und gab demnach den Convth. zu2s Gulden oder is Rth., und den franz. Kronenth. zuiss Rth. aus: daher wird dieser Werth Courantgenannt.