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Anleitung zur praktisch-ökonomischen Fabrikation des Zuckers und eines brauchbaren Syrups aus den Runkelrüben, so wie zur anderweitigen Benutzung derselben : mit 5 Kupfertaf.
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«i) Benutzung der ausgcprcßtcn Runkelrüben aus Essl«

§. l5Z.

Die nach dem Auspresser, des Saftes auS denverkleinerten Runkelrüben übrig bleibenden Rück-stände enthalten, wie schon früher gedacht worden,noch Zucker, Schleiinzucker, mehlartige Tbeile,und Eiweißstoff. Vermöge dieser Gemcngtheilesind sie im Stande sehr leicht in eine weinige, undvon da in eine saure Fermentation übergehen zukönnen. Ben alle dem ist eö aber in keinem Fallralhsam, solche auf Branntwein zu benutzen, denndie Ausbeute von selbigem, die man daraus ge-winnet, ist, wenn das Ausprcssen des Rüben-breyes nur gut veranstaltet worden war, so ge-ringe, daß Arbeitslohn und Feuerung dadurch kaumersetzt werden.

§- 154.

Empfehlungswerther ist es hingegen, jeneRückstände, wenn man sie nicht geradezu als Fut-ter fürs Vieh benutzen will, auf Essig zu verar-beiten. Zu dem Behuf ist es hinreichend, gleichnach dem AuSprcssen derselben, solche mit einem rei-nen nicht kalkhaltigen Fluß oder Brunnenwasser,und wenn man eö haben kann, am besten mit Re-genwasser kalt anzuknetcn, und zwar in eiuem sol-chen Verhältnis, daß gegen zwcy Thcile jenerRückstände, ein Theil Wasser zu stehen kommt,und die Masse zum zweytenmal auszuprcssen, wor-auf der Rückstand, der nach dem Auspressen übrigbleibt, noch immer als Futter fürs Vieh benutztwerden kann.