ben mitTho» abgezogene Syrnp, wild jetzt Melassegenannt, und dienet dazu, um auf RumartigenBranntwein verarbeitet zu werden, wodurch die et-wa noch darin sitzenden Zuckertheile gleichfalls benutztwerden, ohne daß etwas von selbigen verlorengehet.
§. HZ.
Dagegen kann nun der nach dem zwey-ten, so wie der nach dem dritten und vier-ten Decken des zuerst geschiedenen Zuckers(§. io6.) abgeflossencn verhältnismäßig reinereSyrnp, verdunstet, und abermals auf kristallinischenZucker verarbeitet werden, nur mit dem Unter-schied, daß man sich biebey ganz derjenigen Bear-deitungsart bedient, die gleich bey der Abdunstungdes ersten dünnen Syrups (§. 9 5.) erörtert wor-den ist, und man gewinnt daraus noch eine bedeu-tende Portion Zucker von guter Beschaffenheit.Man wird indessen wohl thun, wenn man hiebcyden ersten und zweyten, so wie den drittenund vierten Abstuß des Syrupö, jeden für sich al-lein verarbeitet, weil der Zucker aus den letzter» Ab-flüssen allemal viel reiner, als der auö den erste-ren übfallt-
§. i lg.
Auch der aus diesem Syrup gewonnene Zuckermuß mit Thon gedeckt werden, und er wird, nach-dem mehr oder weniger oft wiederholten Decken,dem znerst gewonnenen Zucker mehr oder wenigerähnlich. Der ben dem Decken jenes Zuckers mitThon abfließende Syrnp kann nun entweder ge-radezu auf Branntwein verarbeitet werden, oderDz