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Anleitung zur praktisch-ökonomischen Fabrikation des Zuckers und eines brauchbaren Syrups aus den Runkelrüben, so wie zur anderweitigen Benutzung derselben : mit 5 Kupfertaf.
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fortgesetzt worden ist, so ist der flüchtige Geruchgrbßtentheilö verschwunden, und der Saft hat einevöllig klare, dem jungen Franzwein ähnliche Farbeangenommen; man erkennet dieses besonders daran,wenn man eine Portion des Saftes in ein Wein-glas füllet, und ihn ein paar Minuten darin stehenlasset, wobey ein grauer Satz zu Boden fällt,und der Weinklare Saft darüber stehen bleibt,

§. 7 °.

Ein tzauptgegensiand be» jener Reinigung desSaftes, ist die Quantität des Kalkes, der dabeyin Anwendung gesetzt wird. Um sicher dabey zugehen, ist es rathsam, solchen erst durch eine vor-läufige Prüfung auszumitteln, weil nicht jede Artder Runkelrüben gleich viel Kalk erfordert, und esauf den großem oder geringem Zusatz desselben dochsehr ankommt, wenn ein glückliches Resultat er-reicht werden soll,

§- 7r.

Um den Kalk öorzubereiten, wählt man einenmöglichst reinen gut und frisch gebrannten Kalksteinaus. Ist man in der Lage sich Austerschaalen odergute Kreide zu verschaffen, und diese zu Kalk zubrennen, so ist ein solcher Kalk wegen seiner Reinig-keir, zur Reinigung des Runkelrübensaftes ganzvorzüglich geeignet.

§. 72.

Mag man indessen die eine oder die andere Artdes Kalkes dabey in Anwendung setzen, so mußderselbe folgendermaßen vorbereitet werden. Manwiegt eine beliebige Quantität desselben ab, und

Cs.