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Anleitung zur praktisch-ökonomischen Fabrikation des Zuckers und eines brauchbaren Syrups aus den Runkelrüben, so wie zur anderweitigen Benutzung derselben : mit 5 Kupfertaf.
Entstehung
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ganz schwachen, nach und nach aber immer mehrverstärkten Druck, bis zuletzt bey der stärksten Kraftkein Saft mehr hcranSgetriebcn werden kann, unddie rückständige Masse so trocken wie möglich indem Preßtuche zurückdleibt.

§. 6 g.

Die Quantität des Saftes, den man aus einergegebenen Masse der Runkelrüben gewinnt, ist sichnicht immer gleich. Zuweilen betragt die Massedes Saftes für einen Centner der Runkelrüben i g,zuweilen 18, zuweilen 20, ja zuweilen selbst bis24 Berliner Quart, das Quarr dein Umfange von2 r-Pfund Wasser gleich gesetzt: welche Differenzin der SaftauSbcute, gemeiniglich von der feuchtenoder trocknen Witterung, so wir von der Lage desBodenö abhängig ist.

§. 64.

Der nach dem Auspresser, gewonnene Saft,zeichnet sich gemeiniglich durch eine mehr oderweniger trübe Beschaffenheit ans, seine Farbe istgraugelb, sein Geschmack, wenn die Runkelrübenvon guter Beschaffenheit waren, sehr süß, er istklebrig, wenn er an den Fingern auftrocknet, undimmer hinterläßt er, wenn man etwas davon ge-nießt, im Schlunde einen unangenehmen brennen-den Reiz.

6) Scheidung des Saftes vom Pflanzenciwciß.

§. 6g.

Die getrübte Beschaffenheit des Runkelrüben-safteö, ist eine Folge des natürlich darin gelößten

Pflan-