tili gelbbrauner Jucker, in kleinen Kristallen sichaussoiwrrr, per eine ilebrige Beschasteulwit besitzt,und zugleich eine Empfindung von Säure aus derZunge veranlaget.
§. 17 .
Werden die Schaalen der Runkelrübe für sichverkleinert, der Luft ausgepreßt, und ganz nachder vorigen Weise behandelt, so gewinnt man einendunkelbraunen Svrup, der l'cyni fernem Slbdunsienkeinen Jucker liefert, sondern i» eine zabc klebrige,dem Lakritzensafte ähnliche Substanz übergehet,
§. 18.
Werden die Rüben nicht roh verarbeitet, son-dern mit Wasser oder mit Dampfen gekochet, soverlieren sie ibre Schärfe größtem!,cils. Wi d
aber nun der Saft ausgevressek, und gelinde ein-gedickt , so erscheint er sehr schleimig, dem Moor-rübcnsafte ähnlich und der Jucker läßt sich nichtmehr daraus abschciden.
§- ry.
Aus jenen Erscheinungen läßt sich erkennen,wie uothwcudig es ist, daß die Runkelrübe» aufeine eigene ihrer Gruudniischung angemessene Weisebearbeitet werden müssen, wenn der Jucker darausmit Vortheil geschieden werden soll: wie dieses ge-schehen muß, soll deutlich erörtert werden, nach-dem wir vorher das Erforderliche über ihren An-bau bcygebracht haben werden.