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volution — sind die ersten gewesen, welche Originalitätund Genialität in die Schriften über Artillerie zu ver-schmelzen wußten. Gassendi'ü eiüs meirrvirs, Lespi-uusse's Versuch über die Einrichtung der Artillerie, selbstdas ältere Werk von du Puget über den Gebrauch derArtillerie im freien Felde, u. a. m. trage» diesen Stempel.Erst später erschien in Deutschland Scharnhorsts Werküber die Artillerie, dem mit vollem Rechte der Vorrangunter den deutschen Schriften über diese Wissenschaft ge-bührt. — Des spanischen General Morla Lehrbuch derArtillerie kann gerechten Anspruch an Originalität, weni-ger an Genialität machen. Eben so die VorlesungenRouvroyö, denn sie sind trockene Erzählungen, durchunaufhörliche Verwebung weitläuftiger Formeln ermüdend.
Die Artillerie-Wissenschaft zerlegt sich in viele ein-zelne Zweige, die einzeln von mehrere, Schriftstellern bear-beitet worden sind. Nur wenige Schriften umfassen dasGanze der Wissenschaft, die wenigsten den angewand-ten Th eil (vor dem Feinde). ,
Der technische und handwerksartige Theil istder am meisten kultivirte, vielleicht weil dazu die wenigsteGenialitär gehört. Hiervon schreibt sich die Vorliebe fürtvdte Zahlen und Buchstaben her, auf welche noch vorkaum io Jahren so hoher Werth in der Artillerie gelegtward. Wer damals ein sogenanntes Heft über mechani-sche Einrichtungen und Zahlenverhältnisse besaß, wähnteeinen Schatz zu besitzen.
Oer physikalische Zweig ist mehr in zersplitterterGestalt, als in Form eines gerundeten Ganzen vorhan-den. Es wäre ein Verdienst für einen mit hinreichendenphysikalischen und chemischen Kenntnissen ausgerüstetenArtillerie-Ofsizier, diesen Zweig vollständig zu bearbeiten.