näher gewesen, als in dieser Periode. Auch sprachen sichdie wohlchätigen Folgen ihrer Anstrengungen späterhin indem für das preußische Heer so verderblichen Feldzuge von1806 laut aus; die Ordnung, der kleine Dienst, der Zu-stand der Pferde, die Disziplin, die Manövrirfähigkeit rc.,olles dieses war bei den reitenden Batterien ganz vortreff-lich. Daß die Fußbatrericn ihnen darin nachstehen muß-ten, war ganz natürlich, denn sie entbehrten den Vorzug,schon im Frieden bespannt zu seyn. Was indessen denorganisatorischen Thcil betrifft, in so fern ec von demObcc-Kriegeskollegio ausging, die Einrichtung der Ge-schütze und Fuhrwerke, den Etat und das Formenwesen, sowar alles dies bei der reitenden Artillerie eben so mangel-haft als bei der zu Fuß, Wir haben weiter oben dieseGegenstände bereits berührt.
Durch die Zusammenstellung der reitenden Artilleriezu einem Rcgimente war viel Einheit und Charakter indieser Waffe hervorgebracht worden, der gewissermaßenwieder verloren ging, als die reitenden Kompagnien spä-terhin zu drei und drei den Artillerie-Brigaden einvcrleibtwurden. So lange jedoch ein reitender Artillerist(im ausgedehnten Sinne des Works, mit einem Worte,ein Holtzendorff, ein Mohnhaupt -r, > an der Spitze undden obern Artillerie-Behörden zunächst stände, würde durchdiese scheinbare Zersplitterung dieser vortrefflichen Waffekein Schade erwachsen; sollte aber eine Periode einkre-ten, in der dies nicht mehr der Fall wäre, so würden auchwahrscheinlich nachtheilige Folgen sichtbar werden. Diereitende Artillerie hat — nach der Meinung eines ihrerneuesten und eifrigsten Verkheidiger — mit der zu Fußwenig mehr gemein als das metallene Rohr und die Theo-rie der Kugclbahn, was zwar — besonders von den ge-lehrten Nichtreitecn — stark in Zweifel gezogen werdensoll, indessen würde es eben nicht schwer seyn, den Beweis