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Geschichte des Geschützwesens und der Artillerie in Europa : von ihrem Ursprunge bis auf die gegenwärtigen Zeiten ; mit besonderer Bezugnahme auf die preußische Artillerie
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Zwei Jahre nach dem Antritt seiner Negierung (>7gg)ließ der König Friedrich Wilhelm III. 2 Kompagniendes g ten Bataillons zu reitender Artillerie umformen undnach Breslau und Königsberg in Garnison verlegen,auch erhielt eine jede reitende Batterie 2 Trompeter undl2 Kanoniere Verstärkung, wodurch die reitende Artille-rie 37 Offiziere und 1470 Mann stark wurde.

Oie alljährigen Übungen fielen mit dem Jahre 1801aus und wurden von nun an nur alle zwei Jahre vorgx-nommen.

Am r. Oktober 1802 wurden in Berlin zwei reitendeBatterien beritten gemacht und deren Etat auf 8 Unterof-fiziere, 72 Kanoniere, 2 Trompeter und r Kurschmied, 24Knechte und zag Pferde gesetzt. Diese beiden Bakterienwurden von den in Berlin stehenden drei reitenden Kom-pagnien gemeinschaftlich besetzt.

Im Juni des folgenden Jahres wurde in Berlin eineispfündige Exerzir-Batterie mobil gemacht.

Im Jahre i8oL ging das gte Bataillon ein, oderwurde vielmehr zu reitender Artillerie umgesormk, wodurchdiese auf den Etat eines vollständigen Regiments gesetztward, das den Obrist v, Hüser zum Kommandeur cnChef erhielt.

Bei der Festungs-Artillerie war (180Z) zur Besetzungder Zitadelle von Erfurt ein Kommando von l Offizier,2 Unteroffizieren und 24 Kanonieren errichtet worden. Oiesämtliche Festungs-Artillerie bestand beim Ausbruch desKrieges von 1806 aus 17 Kompagnien und 3 Komman-do's, wobei g 5 Offiziere, ,40 Unteroffiziere rc., 170 Bom-bardiere und 1668 Kanoniere angestellt waren. Oie Stärkeder Artillerie war in diesem Zeitpunkte folgende:

Oie 4 Regimenter Fuj,-Artillerie (alle auf einem glei-chen Etat) hatten 40 Kompagnien, wobei sich 216 Offi-ziere, Z6c> Unteroffiziere re., 880 Bombardiere, 6400 Ka-