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Geschichte des Geschützwesens und der Artillerie in Europa : von ihrem Ursprunge bis auf die gegenwärtigen Zeiten ; mit besonderer Bezugnahme auf die preußische Artillerie
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ten gemacht, und auch in, Frieden bei den Exerzic-Datkerien so beibehalten. (Diese vortreffliche Maaß-regcl, deren glücklicher Einfluß in taktischer Bezie-hung gar nicht zu berechnen ist, hak sich unbedingtin dem letzten Kriege bewährt; dennoch wurde steleider >820 aus .Ökonomie wieder aufgehoben, alleindieser nothwendige, aber nichts desto weniger verderb-liche Vorschlag ging wenigstens nicht von der Ar-tilerie aus; auch steht mit Recht zu hoffen, daß,sobald die dringendsten Forderungen der Ökonomiebefriedigt seyn werden, auch diese auf das ganzetaktische Verhältniß der Artillerie so nachtheilig ein-wirkende Maaßregel wieder zurückgenommen werdenwird. Oie Waffe würde, — sollte diese Einrichtungauf die Dauer beibehalten werden, — empfindlicheRückschritte machen, und das hat sie sich um dieFeldzüge von i 8>3 bis iZiä nicht verdient.)

Dies waren die Grundzüge zur Reorganisation dieserWaffe, welche auch — wenige Einschränkungen ausgenom-men — noch bis auf den heutigen Tag ihre Kraft behal-ten haben.

Zum Schluffe dieses Aufsatzes mögen nunmehr einigespeziellere Nachrichten über die preußische Artillerie, undzwar von der Regierung Churfütst Friedrich Wilhelms(1676) an, bis auf die gegenwärtige Zeit, folgen.

Nähere Nachrichten über die Churfürsilich-Brandenbucgsche, nachmalig KöniglichPreußische Artillerie.

Oie ältesten glaubwürdigen Nachrichten der preußi-schen Artillerie reichen bis in das Jahr 1676, wo das da-malige Churfü rstlich - Bcandenb u rg sche Arkillerie-

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